Kapitel 12LAYLAS PERSPEKTIVE„Und was, wenn es Absicht war?“, sagte er mit leiser Stimme, völlig unbeeindruckt. „Was willst du tun?“Ich starrte ihn an. Diesmal war ich wirklich erschrocken, als ich sah, wie selbstbewusst er das sagte. In seinen Augen lag kein Zögern. Keine Schuldgefühle. Kein Versuch, das, was er getan hatte, zu mildern.„Ich habe dich absichtlich dorthin gebracht“, fuhr er fort, jedes Wort wohlüberlegt, „um dich zu brechen und dich dazu zu bringen, bereitwillig zuzustimmen, meine Frau zu werden.“Die Worte trafen mich nicht nur. Sie drangen tief in mich hinein.„Und was nun?“, fragte er.Einen Moment lang konnte ich nicht sprechen, etwas drehte sich langsam in meiner Brust, keine Überraschung, nicht einmal Schock, sondern etwas Schärferes. Es war Enttäuschung und Wut. Eine stille Art von Schmerz, die ich nicht benennen wollte.„Ich wusste nicht, dass du so tief sinken würdest“, sagte ich, meine Stimme ruhig trotz des Sturms, der in mir aufstieg, „nur um mich dazu z
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