Kapitel 31, Teil 1 LAYLAS PERSPEKTIVE„Danke, meine Liebe“, sagte ich ruhig, obwohl ich immer noch spürte, wie schwer ihre Worte auf meiner Brust lasteten. „Meine Haftzeit ist noch nicht abgelaufen. Nur durch Allahs Gnade und dank Rayyan bin ich hier rausgekommen.“Meine Finger ruhten leicht auf dem Tisch, doch darunter waren sie fest geballt.„Er konnte es nicht ertragen, mich dort zu sehen“, fuhr ich fort, meine Stimme fest und beherrscht. „Und er vertraut darauf, dass ich das Verbrechen, dessen man mich beschuldigt hat, niemals begehen könnte. Er hat sich immer um mich gekümmert.“Ich sah, wie Tante Aaliyah sich neben mir bewegte, als wolle sie eingreifen, mich verteidigen, mich beschützen. Aber ich ließ sie nicht. Nicht dieses Mal. Ich hob meine Hand leicht, eine kleine, fast unmerkliche Geste, aber sie reichte aus.Ich komme damit klar. Ich würde nicht still dasitzen und zulassen, dass sie für mich sprechen, als wäre ich zerbrechlich. Als müsste ich gerettet werden. Nein. Nicht
Read more