Aus Raels SichtDas Boot schaukelte gleichmäßig unter mir, und ich presste mich gegen die feuchten Holzplanken. Ich versuchte, langsam zu atmen – so wie ich es mit Mama geübt hatte –, obwohl mein Herz so heftig hämmerte, dass ich fürchtete, die Männer, die mich bewachten, könnten es tatsächlich hören.Diesmal waren es zwei; sie waren anders als die Männer, die mich zuvor mitgenommen hatten. Diese hier redeten kaum und sahen mich nicht einmal direkt an – außer um die Seile zu überprüfen, mit denen meine Handgelenke gefesselt waren. Sie waren fester gebunden als beim letzten Mal, so fest, dass meine Finger schon leicht taub wurden.Ich dachte an Fen, daran, wie er meinen Namen gerufen hatte, als sie mich fortzerrten, und an die Kampfgeräusche, die mir noch nachklangen, während sie mich durch den Hinterausgang der Werkstatt zwangen. Ich hoffte, dass es ihm gut ging. Ich hoffte, dass Mamas Visionen bereits wirkten, so wie sie es früher getan hatten.„Wohin bringen sie mich?“, fragte ich u
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