Aus Kaels SichtEine Stunde später brachte Aria ihn auf die Lichtung. Raels kleine Hand lag in ihrer; seine Schritte wurden langsamer, je näher sie kamen. Seine dunklen Augen waren weit aufgerissen und wirkten unsicher – ein Anblick, bei dem mir das Herz wehtat, wenn ich daran dachte, was ich alles verpasst hatte.„Hey“, sagte ich und ging in die Hocke, damit ich nicht so über ihm aufragte wie am Tag zuvor. „Rael, richtig?“Er nickte und rückte ein wenig näher an Arias Seite, doch sein Blick blieb auf mich gerichtet – neugierig, trotz aller Vorsicht.„Es tut mir leid wegen gestern“, sagte ich. „Ich weiß, das war alles sehr viel auf einmal. Fremde Leute, die geschrien haben, jede Menge Durcheinander. So wollte ich dich eigentlich nicht kennenlernen.“„Du hast gesagt, du bist mein Papa.“ Seine Stimme war leise, aber fest; er probierte die Worte aus, genau wie er es offenbar schon bei Aria getan hatte.„Das bin ich.“ Ich sprach sanft und achtete darauf, ihn nicht zu überfordern. „Ich wus
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