Kapitel 45: Stille in der LeitungEmmas PerspektiveIch stand an der Tür des Ferienhauses, das Telefon noch immer in der Hand, lange nachdem das Gespräch beendet war.Nachdem ich eine Weile darüber nachgedacht hatte, ob das der richtige Schritt war oder nicht, rief ich zurück.Es klingelte zweimal, dann schaltete sich die Mailbox ein. Eine allgemeine automatische Ansage, kein Name, nichts, was mir einen Hinweis gab.Ich versuchte es erneut.Das gleiche Ergebnis.„Melissa“, sagte ich laut in den leeren Garten hinein, als stünde sie nur ein paar Zoll von mir entfernt. „Geh ran. Bitte.“Ich weiß nicht, warum ich überhaupt davon ausgegangen war, dass sie es war, aber tief in meinem Inneren hoffte ich, dass sie es war.In dieser Nacht schlief ich kein Auge.Ich lag in der Hütte, mein Handy lag auf dem Kissen neben mir, wartete darauf, dass es aufleuchtete, und schaute so oft nach, dass mir die Helligkeit des Bildschirms in die Augen brannte.Gegen drei Uhr morgens gab ich es ganz auf und g
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