Kapitel 68: Der Morgen der BefreiungAlberts PerspektiveIch wachte noch vor Tagesanbruch auf – mein Körper war darauf trainiert, in dieser grauen Stunde zwischen Nacht und Tag aufzustehen, wenn das Haus noch schlief. Einen Moment lang lag ich völlig regungslos in der Dunkelheit, aus Angst, mich zu bewegen, aus Angst, zu atmen, aus Angst, dass der gestrige Tag nichts weiter als ein Fiebertraum gewesen sein könnte, den mein verzweifelter, gebrochener Verstand heraufbeschworen hatte.*Morgen wirst du frei sein.*Kendalls Worte hallten in meinem Kopf wider, und ich presste die Augen fest zusammen, um mich gegen die Welle der Hoffnung zu wappnen, die mich zu überwältigen drohte. Ich habe gelernt, dass Hoffnung gefährlich ist. Sie kann dich schneller töten als Verzweiflung es je könnte, denn wenn sie zerbricht … und sie zerbricht immer … nimmt sie Teile von dir mit, die niemals wiederhergestellt werden können.Die Tür öffnete sich leise, und ich spannte mich an, während alte Instinkte nach
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