Helena versuchte mühsam, sich aufzurichten, und geriet dabei außer Atem.„Du kannst mir auch einen Rollstuhl kaufen und mich damit zum Standesamt bringen lassen. Ich will nicht verhindern, dass du deine Ehe mit Clara endlich offiziell eintragen lässt.“Angesichts ihres bleichen, kraftlosen Gesichts brachte Sebastian es nicht über sich, sie dazu zu drängen.Er hinderte Helena daran, sich aufzusetzen, und lächelte leicht. „Vergiss es. Wenn der Arzt dir Ruhe verordnet hat, bleibst du im Krankenhaus.“„Dann … bist du nicht böse auf mich?“, fragte Helena vorsichtig.Sebastian nahm es gelassen. „Clara und ich haben noch unser ganzes Leben vor uns. Es bleibt genug Zeit, ihr alles in Ruhe zu erklären. Wir kümmern uns um die Scheidung, sobald du aus dem Krankenhaus entlassen wirst.“Helenas Lippen verzogen sich leicht. Triumph blitzte in ihren Augen auf.Dann seufzte sie erneut. „Mein Geburtstag steht bald bevor. Ich frage mich, ob ich ihn wie in den vergangenen Jahren wieder ganz allein und oh
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