**KAPITEL FÜNFUNDFÜNFZIG** AccraAccra kam so an, wie Ankunfte kamen, wenn man lange auf sie zu gereist war: zuerst als Hitze, jene spezifische Hitze eines westafrikanischen April, die sich im selben Moment gegen die Flugzeugtür drückte, in dem sie sich öffnete; dann als Licht, das sich von jedem anderen Licht unterschied, das sie kannte – direkter, vollständiger, eine Art Licht, das nicht mit Schatten verhandelte; dann als Klang, der geschichtete Klang eines funktionierenden internationalen Flughafens, der zugleich der Klang einer Stadt war, die nicht die Absicht hatte, leise über sich selbst zu sein.Ihr Vater trat auf die Gangway und blieb stehen.Es war nur ein Moment. Ein einziger Atemzug, die Augen geschlossen, und dann bewegte er sich weiter, effizient, den neuen Koffer hinter sich herrollend, die beiden Bibliotheksbücher über das zeitgenössische Accra, die er während des Flugs von vorne bis hinten gelesen hatte. Aber sie hatte es gesehen. Sie hatte ihn beobachtet.Sie griff
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