Genau wie Sophie es erhofft hatte, fand Maximilian uns Mutter und Tochter nirgendwo im Krankenhaus.Wutentbrannt stürmte er ins Büro von Dr. Hess, packte ihn am Kragen und schrie ihn an:„Wo ist meine Tochter Mia?“Dr. Hess zitterte am ganzen Leib, sein Gesicht ein einziges Bild der Fassungslosigkeit.„Mia ... ist Ihre Tochter? Ich weiß wirklich nicht, wo sie sind.“Noch immer mit dem Kragen in Maximilians Faust, stammelte er:„H-Herr Krieg, ich schwöre, ich weiß es nicht – sie haben das Krankenhaus bereits verlassen!“„Verlassen?“Maximilian zuckte zusammen, ließ kurz los, stand einen Moment wie erstarrt – und drückte Dr. Hess dann mit voller Wucht gegen die Wand.„Warum hat am Tag der Operation kein einziger Arzt meine Tochter behandelt?“Dr. Hess war kreidebleich. Mit zitternder Stimme erklärte er:„Ich habe auf Ihren Befehl hin alle leitenden Ärzte des Hauses zu Frau Wellers Sohn geschickt. Wir haben nur Ihre Anweisungen befolgt – wir hätten es uns niemals erlaubt, dageg
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