Lio sah auf die lange Blutspur, die sich über den Boden zog.„Gut. Ich lasse dich gehen.“Danach regelte er mit Vanessa die Scheidung, übernahm sämtliche Schulden und ließ sie gehen.Das war seine letzte Güte.Danach geriet sein Leben völlig aus den Fugen.Jeden Tag trank er zu Hause.Seine Mutter begann, ihn Tag für Tag anzuflehen. Sie flehte ihn an, endlich aufzuhören, sich selbst zugrunde zu richten.Doch jedes Mal sah Lio sie nur ruhig an.„Ist das nicht genau das, was du wolltest? Der brave Sohn, den du für immer unter Kontrolle hast.“„Sieh nur, wie sehr ich jetzt auf dich höre. Ich bleibe bei dir – und lasse mich zusammen mit dir zu Tode prügeln.“Endlich bekam seine Mutter Angst.Sie begann zu weinen. Weinend flehte sie ihn an, sie zu verschonen.Doch Lio sah sie nur ruhig an.„Bringt Weinen etwas? Als Clara geweint hat – bist du da auch nur einen Schritt zurückgewichen?“„Als ich geweint habe – bist du da auch nur einen Schritt zurückgewichen?“So nahm sich Lios Mutter unter d
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