RyderFür ein paar Sekunden stand ich still.
Meine Nackenhaare stellten sich auf, meine Muskeln spannten sich an, wie Federn, die sich aufspannten, während ich zusah, wie sie sich zurückzog.
Dann folgte ich ihr.Ich schlich hinterher, gemächlich, leise, sparte meine Kraft und hoffte, meine Beute wäre klug genug, dasselbe zu tun – doch ich wusste, dass sie sich unweigerlich erschöpfen würde, in der Hoffnung, mir entkommen zu können.
Aber sie würde es lernen.Ihr Duft lag in der Luft und lockte mich förmlich zu ihr. Ihre Angst, ihre Wut, ihre Verletzlichkeit trafen genau den richtigen Punkt in meinem Blut und stillten das Tier in mir.
Mein Herz schlug rasend, meine nachtsichtstarken Augen fingen jede noch so kleine Bewegung ein, meine geschärften Ohren hörten ihr hämmerndes Herz und ihren keuchenden Atem.Ich beschleunigte meinen Schritt, die Vorfreude erhitzte mein Blut, während ich aufholte.
Die Nacht war still.
Das Heulen des Windes existierte für meine Ohren nicht, und der Duft der
Last Updated : 2026-07-25 Read more