Ich renne, bevor ich denke.Der Regen peitscht mir ins Gesicht, kalt und blind, aber ich sehe ihn. Er ist am Ende des Weges, eine dunkle Silhouette unter dem grauen Himmel. Ryder.Ich rufe seinen Namen.Seine Schritte stocken. Aber er dreht sich nicht um.„Bitte.Meine Stimme zittert. Vielleicht ist es die Kälte. Vielleicht ist es die Angst.„Bitte bleib stehen.Er bleibt stehen.Ich erreiche ihn, außer Atem, durchnässt, durchgefroren bis auf die Knochen. Meine Finger sind taub, mein Herz hämmert gegen meine Rippen, aber ich lasse ihn nicht gehen.„Du kannst mir nicht einfach das Foto zeigen und dann verschwinden“, sage ich. Meine Stimme klingt scharf, härter als ich will.„Kann ich nicht?“, fragt er leise.„Nein.Ich spüre den Regen auf meinen Lippen, das Gewicht meiner nassen Kleidung. Er steht mit dem Rücken zu mir, die Hände in den Taschen, die Schultern angespannt wi
Last Updated : 2026-08-03 Read more