Der Hockey Kapitän, der mich zerstört

Der Hockey Kapitän, der mich zerstört

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-08-08
Oleh:  JacintaBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
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*Drei Jahre lang half ich Jason Carter, seinen Hockeytraum zu verwirklichen.* Dann, in der Nacht, als er seinen Profivertrag unterschrieb, demütigte er mich vor der ganzen Universität und ging mit einer Reicheren, Schöneren, Nützlicheren. Ich hätte weitermachen sollen. Stattdessen machte ich einen Deal mit dem Mann, den Jason am meisten hasst. *Ryder Kingsley.* Der eiskalte Kapitän der Uni-Mannschaft. Gnadenlos. Arrogant. Und der Einzige, der mir helfen kann, Jason alles zu nehmen, was ihm wichtig ist. Unsere Abmachung ist einfach: Fake-Dates, inszenierte Küsse und genug öffentliche Zuneigung, um meinen Ex in den Wahnsinn zu treiben. Doch Rache ist nie einfach. Je länger ich mit Ryder zusammen bin, desto mehr erkenne ich, dass der Mann mit den eisblauen Augen selbst von Dämonen gejagt wird und dass unser Spiel längst nicht mehr nur um Jason geht. Denn eine verschüttete Wahrheit verbindet unsere Familien. Eine Wahrheit, die alles zerstören kann, was wir aufgebaut haben. Und plötzlich weiß ich nicht mehr, wer der Feind ist und wer der Einzige, der mich retten kann.

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Bab 1

Kapitel 1: Die Nacht, in der alles zerbrach

Aurora Bennett hatte in den letzten drei Jahren gelernt, dass Liebe nichts mit großen Gesten zu tun hatte.

Liebe bedeutete, um vier Uhr morgens aufzustehen, um Jason zum Training zu fahren, weil sein Auto kaputt war und er sich kein Taxi leisten konnte. Liebe bedeutete, ihre eigenen Bewerbungen für bezahlte Praktika liegen zu lassen, um seine Bewerbungen an Sponsoren zu schreiben. Liebe bedeutete, das Geld für ihr Auslandssemester in seine neue Ausrüstung zu investieren und zu lächeln, wenn er sagte: „Du bist die Beste. Ohne dich wäre ich nichts.“

Heute, so glaubte sie, würde sich all das auszahlen.

Die Eishalle war ausverkauft. Tausend Menschen drängten sich auf den Rängen, Fahnen wurden geschwenkt, die Luft war erfüllt von Jubel und dem Geruch von Popcorn und Sieg. Die Universität hatte die Meisterschaft gewonnen zum ersten Mal seit zwölf Jahren. Und Jason Carter, ihr Freund, ihr Held, ihr Ein und Alles, hatte das entscheidende Tor geschossen.

Aurora stand in der ersten Reihe, direkt hinter der Bande. Sie trug das Kleid, das sie sich vor einem Monat secondhand gekauft hatte tiefblau, schlicht, aber elegant. Jasons Lieblingsfarbe. Sie hatte ihre Haare sorgfältig hochgesteckt, ein paar Strähnen fielen locker ins Gesicht. Sie wollte perfekt aussehen für diesen Moment.

Denn heute, das wusste sie, würde Jason ihr den Antrag machen.

Er hatte es angedeutet. In den letzten Wochen war er geheimnisvoller gewesen, hatte Andeutungen gemacht. „Bald ändert sich alles, Aurora. Ich habe einen Plan.“ Sie hatte sich nicht getraut zu fragen. Sie wollte die Überraschung nicht verderben.

Neben ihr stand Mia, ihre beste Freundin, und hielt ihr Handy in die Höhe.

„Du zitterst“, sagte Mia grinsend. „Beruhig dich. Er wird nicht abhauen.“

„Ich zittere nicht“, log Aurora. „Mir ist nur kalt.“

„Dir ist nicht kalt. Du hast Angst, dass er es vermasselt.“ Mia stupste sie an. „Er wird es nicht vermasseln. Ich hab ihn noch nie so nervös gesehen wie heute Morgen. Er hat bestimmt etwas Großes vor.“

Aurora spürte, wie ihr Herz gegen ihre Rippen schlug. Sie konnte es kaum erwarten.

Auf dem Eis versammelten sich die Spieler. Die Trophäe wurde überreicht. Blitzlichter zuckten. Jason stand in der Mitte, den Schläger in der Hand, sein Trikot schweißnass, aber er strahlte. Er sah aus wie ein Gott.

Ihr Gott.

Dann trat er ans Mikrofon.

Seine Stimme hallte durch die Halle, begleitet von Jubelrufen. Er dankte dem Trainer, den Sponsoren, den Fans. Er sprach von Teamgeist, von harter Arbeit, von Träumen, die wahr geworden waren.

Aurora lächelte. Gleich würde er ihren Namen sagen.

„… und ich möchte mich bei einer ganz besonderen Person bedanken“, sagte Jason.

Sie hielt den Atem an.

„Sie hat mich in den letzten Monaten begleitet, mich unterstützt, mir Kraft gegeben, als ich dachte, ich könnte nicht mehr weitermachen.“

Aurora spürte, wie ihre Augen feucht wurden.

„Sie ist der Grund, warum ich heute hier stehe.“

Jason drehte sich um und streckte die Hand aus.

Aber nicht in ihre Richtung.

Er streckte sie zur Seite, wo eine Frau in einem weißen Kleid aus der Spielertunnel trat.

Aurora erkannte sie sofort. Es war Valerie Torres – Influencerin, Model, Tochter eines Milliardärs. Sie hatte Jason vor drei Monaten auf einer Sponsorenveranstaltung kennengelernt. Aurora hatte es als geschäftlichen Kontakt abgetan.

Valerie lächelte strahlend, nahm Jasons Hand und stellte sich neben ihn. Die Menge tobte.

Auroras Blut gefror.

„Valerie ist mein Fels“, sagte Jason ins Mikrofon. „Sie hat mich in den schwersten Momenten aufgefangen. Und ich bin stolz, euch heute mitteilen zu können, dass wir verlobt sind.“

Er hielt einen Ring hoch.

Die Halle explodierte.

Aurora stand da, als hätte jemand den Boden unter ihren Füßen weggezogen.

Sie hörte nichts mehr. Der Jubel wurde zu einem dumpfen Rauschen. Die Farben verschwammen. Sie sah nur noch Jason, wie er Valerie küsste, ihren Finger mit dem Ring zierte, wie er sie ansah mit diesem Blick, den sie so gut kannte und der jetzt nicht mehr ihr gehörte.

Neben ihr flüsterte Mia: „Aurora …“

Aber sie konnte nicht antworten.

Dann drehte sich Jason wieder zum Mikrofon. „Ich weiß, dass einige von euch vielleicht überrascht sind“, sagte er. „Es gab in letzter Zeit viele Gerüchte über mich und eine andere Frau. Aber ich möchte eins klarstellen: Es war nie ernst. Manche Menschen sind einfach nur … eine Ablenkung auf dem Weg zum Ziel. Ich denke, ihr wisst, wen ich meine.“

Er suchte ihren Blick in der Menge.

Und als er ihn fand, lächelte er.

Ein Lächeln, das sie kannte. Aber jetzt wusste sie, dass es nie ihr gegolten hatte.

„Ich wünsche ihr alles Gute“, sagte er. „Aber mein Herz gehört Valerie. Immer.“

Aurora spürte, wie etwas in ihr zerbrach.

Nicht leise. Nicht langsam.

Laut. Hart. Wie Glas, das auf Beton zerschellt.

Sie drehte sich um, drängte sich durch die Menge, die sie anstarrte, die flüsterte, die Fotos machte. Hände griffen nach ihr, aber sie riss sich los.

Sie rannte.

Die Türen der Halle schlugen hinter ihr zu.

Draußen war es kalt. Die Nacht war klar, der Himmel voller Sterne, aber sie sah nichts. Sie lehnte sich an die Wand, die Hände auf die Knie gestützt, und keuchte.

Die Tränen kamen nicht.

Nicht, weil sie nicht weinte. Sondern weil der Schmerz zu groß war, um nach außen zu dringen.

Drei Jahre.

Drei Jahre hatte sie alles gegeben. Jede freie Minute. Jeden Cent. Jeden Traum. Sie hatte ihre eigenen Ziele aufgegeben, ihre eigenen Wünsche, ihre eigene Würde – für ihn.

Und er hatte sie vor tausend Menschen eine Ablenkung genannt.

Aurora schloss die Augen.

In diesem Moment wusste sie nicht, dass dies der Anfang von etwas Neuem war. Sie wusste nicht, dass sie in derselben Nacht einem Mann begegnen würde, der ihr Leben für immer verändern sollte. Sie wusste nicht, dass Jasons Verrat der Funke war, der ein Feuer entzünden würde, das alles niederbrennen und etwas Stärkeres zurücklassen würde.

In diesem Moment wusste sie nur eins:

Der Jason, den sie geliebt hatte, hatte nie existiert.

Und sie war allein.

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