Masuk*Drei Jahre lang half ich Jason Carter, seinen Hockeytraum zu verwirklichen.* Dann, in der Nacht, als er seinen Profivertrag unterschrieb, demütigte er mich vor der ganzen Universität und ging mit einer Reicheren, Schöneren, Nützlicheren. Ich hätte weitermachen sollen. Stattdessen machte ich einen Deal mit dem Mann, den Jason am meisten hasst. *Ryder Kingsley.* Der eiskalte Kapitän der Uni-Mannschaft. Gnadenlos. Arrogant. Und der Einzige, der mir helfen kann, Jason alles zu nehmen, was ihm wichtig ist. Unsere Abmachung ist einfach: Fake-Dates, inszenierte Küsse und genug öffentliche Zuneigung, um meinen Ex in den Wahnsinn zu treiben. Doch Rache ist nie einfach. Je länger ich mit Ryder zusammen bin, desto mehr erkenne ich, dass der Mann mit den eisblauen Augen selbst von Dämonen gejagt wird und dass unser Spiel längst nicht mehr nur um Jason geht. Denn eine verschüttete Wahrheit verbindet unsere Familien. Eine Wahrheit, die alles zerstören kann, was wir aufgebaut haben. Und plötzlich weiß ich nicht mehr, wer der Feind ist und wer der Einzige, der mich retten kann.
Lihat lebih banyakDie Gala geht weiter. Ich stehe am Rand, ein Glas Champagner in der Hand, das ich nicht trinke. Das Kleid fühlt sich plötzlich zu eng an. Zu rot. Zu sichtbar.Ryder ist irgendwo im Raum, umringt von Sponsoren. Ich sehe, wie er lächelt, Hände schüttelt, die Rolle spielt. Aber ich kenne ihn jetzt. Ich sehe die Spannung in seinen Schultern.Dann wird es still.Jason Carter tritt ans Mikrofon auf der Bühne.Er trägt einen dunklen Anzug, sein Lächeln ist breit, seine Augen sind kalt. Neben ihm steht Olivia, silbern und giftig.„Meine Damen und Herren“, beginnt Jason. „Ich möchte mich bei Ihnen allen bedanken, dass Sie heute Abend hier sind.Höflicher Applaus.„Wir feiern nicht nur unseren Sport“, fährt er fort. „Wir feiern unsere Gemeinschaft. Unsere Werte. Unsere Familie.Sein Blick trifft mich. Kurz, aber absichtlich.„Und wir beschützen unsere Familie.Ryder wird angespannt. Ich sehe es
Die Nachricht kommt um vier Uhr nachmittags."Du kommst doch heute Abend zur Gala? Als Ryders Date. Wir freuen uns alle auf dich."Absender: Olivia Carter.Ich starre auf das Display. Die Worte verschwimmen vor meinen Augen.Sie weiß es. Sie weiß, dass ich bei Ryder war.Und sie will mich demütigen.Ich lege das Handy weg. Atme tief ein. Aus.Dann nehme ich es wieder auf."Ich komme."Zwei Wörter. Keine Erklärung. Keine Entschuldigung.Ich werde nicht weglaufen.Das Kleid hängt im Schaufenster eines kleinen Ladens am Ende der Main Street. Rot. Schulterfrei. Es kostet mehr, als ich in einem Monat für Essen ausgebe.Ich trete ein.Die Verkäuferin mustert mich. Sieht meine abgetragenen Schuhe, meine alte Jacke.„Kann ich Ihnen helfen?“„Das Kleid. Im Schaufenster.Sie zögert. Dann nickt sie.Als ich es anprobiere, ist es
Ich klopfe an seine Tür.Es ist zwei Uhr morgens. Der Regen hat aufgehört, aber die Kälte ist geblieben. Meine Finger sind taub, mein Herz schlägt noch immer zu schnell.Die Tür öffnet sich.Ryder steht im Rahmen. Kein Hemd. Nur eine dunkle Jogginghose, tief auf den Hüften. Seine Haare sind zerzaust. Er sieht aus, als hätte er nicht geschlafen.Sein Blick wandert über mich. Bleibt an meinen zitternden Händen hängen.„Was ist passiert?“Ich halte mein Handy hoch. „Ich habe es.Er tritt zurück. Lässt mich herein.Seine Wohnung ist klein. Aufgeräumt. Keine Bilder an den Wänden. Keine persönlichen Gegenstände. Nur ein Sofa, ein Tisch, ein Laptop.Ich setze mich nicht. Ich stehe da, das Handy in der Hand, und spiele die Aufnahme ab.Jasons Stimme füllt den Raum."Die Wahrheit ist, dass Ryders Bruder schwach war. Er hat es nicht ausgehalten. Das passiert."Ryder hört zu. Sein G
Ich finde ihn auf dem Parkplatz hinter der Eishalle.Jason Carter lehnt an seinem Wagen, das Handy in der Hand, ein Lächeln auf den Lippen. Neben ihm lachen zwei Teamkollegen. Einer klopft ihm auf die Schulter.Sie sehen mich, bevor er es tut.Die Gesichter verändern sich. Das Lachen stirbt.Jason dreht sich um. Sein Lächeln gefriert, als er mich sieht.„Aurora.“ Seine Stimme ist glatt, aber seine Augen sind kalt. „Was für eine Überraschung.Ich bleibe stehen. Drei Meter entfernt. Nah genug, um ihn zu sehen. Nah genug, um ihn zu riechen – Schweiß, Eis, dieses teure Aftershave, das er immer trug.„Wir müssen reden.Er mustert mich. Dann wirft er einen Blick zu seinen Freunden.„Gebt uns einen Moment.Die beiden zögern. Dann gehen sie. Aber einer wirft mir einen Blick zu – warnend, fragend.Ich ignoriere ihn.Jason richtet sich auf. Er ist größer als ich, breiter. Aber





