Als Avery den Saal betrat, war ich überrascht, wie entspannt sie sich mit Camila unterhielt.Ihre Wangen waren gerötet, und die hagere Müdigkeit, die mich bei unserer Begegnung in Silvermoon so beeindruckte, war verschwunden. Sie trug ein langes, weiches Kleid, das anmutig um ihre Hüften und Beine fiel, als sie hereinschritt.Doch sie erstarrte, als sie mich sah. Es ärgerte mich, wie sich diese gequälte Vorsicht wieder in ihren Gesichtsausdruck einschlich.Beide unterbrachen ihr Gespräch, als ich näher kam. Avery hielt einen Teller mit Gebäck in den Armen, dazu zwei Gabeln.„Was hältst du da?“, fragte ich, wie ein Verhör.Ich sah, wie Camila die Augen zusammenkniff, und wusste, dass ich später noch etwas von ihr hören würde. Avery stieß beinahe einen Schrei aus, die Augen weit aufgerissen, und hielt mir den Teller hin, die Gabeln klapperten auf dem feinen Porzellan.„Bin ich wirklich so furchteinflößend?“Soweit ich es beurteilen konnte, hatte Silvermoon sie viel schlimmer beha
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