Sophias SichtDer Raum war still geworden.Nicht diese angenehme Art von Stille.Sondern die Art von Stille, die entstand, nachdem zwei Menschen endlich zu viel gesagt hatten, um weiterhin so zu tun, als wäre nichts passiert.Ethan saß mir gegenüber, die Ellbogen auf seinen Knien abgestützt.Zum ersten Mal, seit er durch meine Tür gekommen war, sah er nicht wie der rücksichtslose Milliardär aus, den jeder fürchtete.Er sah müde aus.Menschlich.Seine Augen blieben auf meinen gerichtet.„Ich habe fünf Jahre lang geglaubt, dass du mich verlassen hast, weil du mich nicht mehr geliebt hast.“Meine Kehle wurde eng.„Ethan …“„Ich kenne jetzt die Wahrheit.“Er sah auf seine Hände hinunter.„Und irgendwie tut das noch mehr weh.“Ich schluckte.„Warum?“„Weil du Angst hattest.“Er hob wieder den Blick.„Du warst dreiundzwanzig, Sophia.“Seine Stimme enthielt keine Wut.Nur Bedauern.„Du warst schwanger. Du warst allein. Und meine Mutter hat dir das Gefühl gegeben, dass du keine andere Wahl ha
Last Updated : 2026-08-24 Read more