Eine stille Winterruhe legt sich über den Berghang, während das erste blasse Licht die Gipfel berührt und sanft durch unsere Fensterscheiben fällt, um die Maserung der hölzernen Decke mit weichen grauen und zart pfirsichfarbenen Tönen nachzuzeichnen. Ich erwache langsam in der Wärme der schweren gewebten Decken und lausche dem leisen Knarren der Hütte, die sich an die eisige Morgenluft draußen anpasst. Dabei spüre ich die beständige Wärme von Mateo neben mir, während sein kräftiger Arm mich eng an sich hält und sich seine Brust in tiefem, ungestörtem Schlaf hebt und senkt. Es erfüllt mein Herz mit einer überwältigenden Welle der Dankbarkeit, ihn so friedlich schlafen zu sehen, sein Gesicht entspannt und vollkommen frei von jener wachsamen Anspannung, die einst seinen Kiefer verhärtete, wenn wir gezwungen waren, abwechselnd zu schlafen. Denn hier, innerhalb dieser dicken Kiefernwände, haben wir einen Frieden gefunden, der ganz allein uns gehört. Ich streiche mit langsamen Fingern eine
Zuletzt aktualisiert : 2026-09-14 Mehr lesen