Enzo starrte Calissa Smith an, und das pure Ungläubigsein stand ihm ins Gesicht geschrieben.„Sogar du?“, flüsterte er.Die Frau, der er einst mehr vertraut hatte als jedem anderen, blickte ihn ohne den geringsten Hauch von Schuldgefühlen an. Ein grausames Lächeln umspielte ihre Lippen. Und dann fragte sie: „Hast du etwa erwartet, dass ich ewig auf dich warte, Enzo?“„Ja, sogar ich. Deine sogenannte Ehefrau hätte mich fast umgebracht, und du schiebst jetzt anderen die Schuld in die Schuhe? Werd endlich erwachsen“, sagte sie herablassend.Calissa Smith hatte Enzo so sehr geliebt. Sie hatte alles getan, um ihm deutliche Signale zu senden, damit er begriff, wie schrecklich gern sie ihn mochte. Doch für Enzo hatte es immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit gegeben.In ihren Augen hatte Enzo jede einzelne Demütigung, die er erlitten hatte, redlich verdient – hätte er doch bloß auf sie gehört. Hätte er bloß niemals diese elende Frau geheiratet.Im gesamten Sitzungssaal breitete sich eine bleierne S
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