„Sohn, hör mir gut zu. Ich brauche, dass du mir hilfst“, schluckte Lukans Mutter, sie hasste es, so etwas von ihrem so kleinen Sohn verlangen zu müssen. „Ich brauche, dass du meinen Bauch aufschneidest. Genau hier“, sie deutete auf den Unterbauch. „So wie wir es mit jener Hündin des Menschen gemacht haben, als sie nicht gebären konnte. Erinnerst du dich?“Lukans Augen weiteten sich, und er schüttelte den Kopf, wich zurück.„Nein, Mama! Ich will dich nicht verletzen!“ schluchzte Lukan, seine kleinen Schultern zitterten, während er die Tränen nicht mehr zurückhalten konnte.„Lukan, hör mir zu. Wenn du das nicht tust, werden deine Geschwister in mir sterben. Ich brauche, dass du für uns stark bist, Lukan. Ich werde überleben. Versprochen.“ Sie schluckte die Angst, versuchte, stark für ihn zu sein. „Ich vertraue dir, mein Sohn. Du schaffst das, Lukan.“Lukan blickte auf das Messer in seinen zitternden Händen, schloss die Augen fest und stimmte dann zu. Er näherte sich seiner Mutter wieder
Last Updated : 2026-08-29 Read more