ANGEL’S POV»Ich auch.«Die Worte blieben zwischen uns hängen, sanft und endgültig. Keiner von uns sprach danach. Wir standen einfach da auf der Fußgängerbrücke, blickten auf den Fluss, sahen die Lichter der Stadt auf dem Wasser schimmern.Die Stille war nicht peinlich. Nicht ungewiss. Sie war friedlich. Die Art von Stille, die nicht mit Versprechen oder Bestätigung gefüllt werden musste. Die Art, die bedeutete, dass wir beide genau dort waren, wo wir sein sollten.Ich lehnte mich ans Geländer, das kühle Metall drückte gegen meine Handflächen. Das Wasser bewegte sich unter uns, dunkel und endlos, trug die Spiegelung der Stadt in seinen Strömungen. Ich konnte ihn neben mir spüren, nah, aber nicht aufdringlich. Anwesend, aber nicht fordernd.Das war es, was wir aufgebaut hatten. Nicht Verzweiflung. Nicht Klammern. Nur zwei Menschen, die gelernt hatten, auf eigenen Beinen zu stehen, und sich entschieden, zusammen zu stehen.Nach einem langen Moment sprach er.»Vor einem Jahr dachte ich,
Last Updated : 2026-07-28 Read more