Damians Sicht 6:22 Uhr, zeigte die Uhr. Ich war schon seit fünf Uhr wach und hing meinen Gedanken nach. Ich lehnte mich mit dem Rücken an das Kopfteil meines Bettes und starrte auf die Vorhänge. Schwere, schwarze, dicke Vorhänge, die bis zum Boden reichten und sich elegant darauf ausbreiteten. Sie verdeckten die Fenster mit Blick auf den Eingang meiner Villa. Ich hatte diese Aussicht schon immer geliebt. Es ist gut, wieder zu Hause zu sein, dachte ich. Der vorige Abend war meine Willkommensfeier gewesen. Mein Vater hatte seinen Geschäftspartnern – oder besser gesagt meinen Geschäftspartnern – mitgeteilt, dass er nach Frankreich reisen würde. Ein Raum voller Geschäftspartner, erzwungener Gespräche, Händeschütteln und vielleicht sogar aufgesetztem Gelächter, das überhaupt nichts bedeutete. Es war nur eine weitere Gelegenheit für meinen Vater, mich zu ärgern. Der ganzen Welt zu verkünden, dass ich seinen Platz einnehmen würde. Als hätte ich überhaupt eine Wahl. Jedes Mal, wenn i
Dernière mise à jour : 2026-07-03 Read More