Christians Porsche kam sanft vor meinem Haus zum Stehen. Der Motor verstummte, und zurück blieb nur das Schweigen zwischen uns, so schwer, dass es sich wie eine dritte Person im Wagen anfühlte. Durch das Fenster sah ich mein Zuhause genauso, wie ich es vor einigen Tagen verlassen hatte. Bescheiden, vertraut, eine Welt, die mit den Weinbergen und Herrenhäusern, die wir hinter uns gelassen hatten, nichts gemeinsam hatte.Die Rückfahrt war fast vollständig schweigend verlaufen. Einige Versuche, ein Gespräch zu beginnen, waren schnell versandet, als wüssten wir beide, dass jedes Wort den brüchigen Frieden zwischen uns zerstören könnte. Christian hatte sich höflich erkundigt, ob ich bequem saß oder irgendwo anhalten wollte. Ich hatte ebenso höflich geantwortet, meist mit einzelnen Worten. Wir taten so, als wäre nichts geschehen. Als hätten wir nie im selben Zimmer geschlafen, persönliche Geschichten geteilt, miteinander getanzt und uns geküsst.Wir taten so, als würde keine Sehnsucht zurü
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