Noch bevor ich überhaupt sprechen konnte, griff Villion nach der Fackel in meiner linken Hand. Er sagte nichts, nahm sie einfach wortlos und trat vor, ging an mir vorbei, ohne mich auch nur anzusehen. Also begann ich, ihm zu folgen, meine Füße knirschten leise über den Waldboden, während wir in den dichten, mondlosen Wald eintraten. Der Wald um uns war dicht und ungezähmt. Die gewaltigen Bäume ragten hoch über uns, ihre Blätter bildeten ein schweres Dach, das das Mondlicht vollständig blockierte. Alles lag im Schatten, außer dem schmalen Pfad, den das Fackellicht in Villions Hand erhellte. Er ging ein paar Schritte voraus, nutzte einen Arm, um die hängenden Ranken und Äste beiseite zu schieben, den Weg für uns beide freimachend. Das Licht tanzte über die Rinde, über Wurzeln und entlang der feuchten Erde unter unseren Füßen. Ich hielt meinen Blick auf seinen Rücken gerichtet, beobachtete, wie sich seine Schultern bei jedem Schritt bewegten. „Villion,“ sagte ich vorsichtig. „Ich
Last Updated : 2026-08-04 Read more