Kaum standen die beiden still, ihre Augen in stummem Einverständnis ineinander verhakt, rannten sie plötzlich los – ohne Vorwarnung – direkt auf uns zu, als würden sie ein Wettrennen veranstalten. Ich drehte mich in die Richtung, in der ich wusste, dass Villion war. „Villion!“ rief ich so laut ich konnte, versuchte, das tosende Geräusch der Flussströmung zu übertönen. Er hob sofort den Kopf, seine Augen fanden meine über die Distanz hinweg. Unsere Blicke trafen sich, und ich schenkte ihm ein breites, fröhliches Lächeln. „Komm essen!“ rief ich glücklich, meine Stimme erneut erhoben, damit er mich klar hören konnte. Und er ging auf uns zu. Ich verbrachte den ganzen Tag mit ihnen, und ehrlich gesagt war es einer der glücklichsten Tage, die ich seit Langem erlebt hatte. Noch bevor die Sonne ganz unterging, waren wir bereits auf dem Rückweg zur Hütte. Wir kamen kurz vor der Dämmerung an, der Himmel färbte sich in sanfte Purpurtöne und Gold. Eigentlich sollte Villion mich gegen
Last Updated : 2026-08-09 Read more