SICHT DER SKLAVIN VOR EINIGEN MINUTEN „Ich weiß nicht, was für Dinge du magst,“ sagte Ragnar. „Also wenn wir zum Markt kommen, nimm einfach alles, was dir ins Auge fällt. Ich werde alles für dich kaufen… egal, wie viel es kostet.“ Er saß direkt gegenüber von mir auf dem breiten Ledersofa, seine langen Beine lässig ausgestreckt, völlig entspannt im luxuriösen Raum der Kutsche. Das Licht, das durch die Vorhänge fiel, flackerte über seine scharfen Gesichtszüge. Er hatte schon eine ganze Weile ununterbrochen geredet. Ich nickte hin und wieder, tat so, als würde ich zuhören, obwohl meine Gedanken längst woanders waren. Es war ermüdend, Interesse zu heucheln, wenn ich mir doch nur einen Moment Ruhe wünschte. Trotzdem musste ich zugeben, dass ich erleichtert war. Bis jetzt hatte Ragnar mir nichts angetan. Obwohl wir tief im Herzen des Waldes waren, weit entfernt von jeglicher Zivilisation, hielt er Abstand. „Aber es gibt etwas, das ich dir später unbedingt kaufen will,“ fügte er h
Last Updated : 2026-08-18 Read more