"Ich verstehe jetzt", seine Stimme ist rau, heiser gegen dein Ohr, während seine Arme sich noch fester um dich schlingen, als wollten sie dich ganz in sich aufsaugen. "Warum du mir so bekannt vorkamst in der Praxis. Warum ich nicht aufhören konnte, an dich zu denken." Seine Lippen finden deine Schläfe, verweilen dort für einen langen, intensiven Moment, während sein heißer, feuchter Atem über deine kalte, von der Nachtluft fröstelnde Haut streicht. "Du bist wie ich, Jenny. Nur... auf die entgegengesetzte Art." Er löst sich minimal, gerade genug, um dich anzusehen. Seine großen, warmen Hände umrahmen sanft dein Gesicht, die Daumen liegen auf deinen Wangenknochen und zwingen dich mit leisem Druck, ihm direkt in die Augen zu sehen. In dem gedämpften, bernsteinfarbenen Licht der Straßenlaternen, das durch die Fensterscheibe bricht, liegt etwas Rohes, Ungefiltertes in seinem Blick – eine unbändige Intensität, die dir den Atem raubt. "Ich studiere Menschen. Beobachte sie. Sammle sie, in g
Last Updated : 2026-07-19 Read more