Kapitel 16ROOSEVELTS SICHTDas Geräusch des Schlosses in dem stillen Arbeitszimmer ließ mir das Blut in den Adern gefrieren.Zyran zog den Schlüssel heraus und ließ ihn in die Tasche seiner Hose fallen. Er drehte sich langsam um, um mich anzusehen. Die ruhige, gefasste Fassade des Milliardärs war völlig verschwunden.Der Mann, der vor mir stand, war ein Fremder. Seine dunklen Augen waren wild und gefüllt mit einem tiefen, furchterregenden Etwas, das ich Besessenheit nennen würde. Er sah nicht mehr wütend aus, er sah hungrig aus.Ich machte einen langsamen Schritt zurück, bis meine Knie den Schreibtisch berührten. Es gab keinen Ort mehr, an den ich fliehen konnte."Öffne diese Tür, Zyran", forderte ich und versuchte, meine Stimme ruhig zu halten, obwohl meine Hände zitterten. "Du kannst mich hier nicht einschließen.""Ich kann tun, was immer ich will", flüsterte Zyran. Seine Stimme war glatt, aber sie trug Gewicht.Er trat näher. Seine teuren Schuhe knirschten über die verstreuten Sch
Last Updated : 2026-08-16 Read more