[Aus Zitas Sicht]Emilio kam mit großen Schritten auf mich zu. Seine Stirn legte sich in Falten, als sein Blick auf einen offenen Schuhkarton fiel – jenen Karton mit dem ersten Paar High‑Heels, das er mir geschenkt hatte, kurz nachdem wir zusammengekommen waren. Die Sohlen waren völlig abgetragen, doch ich hatte es nie übers Herz gebracht, sie wegzuwerfen.Sein Gesicht verdüsterte sich, und er fragte fordernd: „Zita, willst du wegen eines lächerlichen Rings wirklich so ausrasten?“Er trat den Schuhkarton beiseite.Ich hob nicht einmal den Blick. „Ich sortiere nur meine Kleidung für die Jahreszeit aus. Mehr nicht.“„Wir sind seit fünf Jahren zusammen! Ich weiß genau, was du denkst! Ich habe dir doch schon erklärt, dass ich den Ring Carlotta nur für ein paar Tage geliehen habe. Ich hole ihn mir bald von ihr zurück. Musst du wegen so etwas wirklich schmollen? Früher warst du nicht so!“Ich machte mir nicht die Mühe, es ihm zu erklären. „Denk, was du willst.“Ein Anflug von Gereiztheit fla
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