Das Stöhnen drang durch die Bäume, bevor ich ihn sah.Ich stand zwischen zwei Eichen, mein Herz schlug hart gegen meine Rippen. Niemand kam nachts in den Redthorn-Wald.„Geh weg von mir!“Ich bewegte mich auf das Geräusch zu, bevor ich mich stoppen konnte.Ein Mann kniete im Dreck, beide Hände gegen seine Brust gepresst, als wollte er etwas in seinem Körper festhalten. Seine Haut leuchtete schwach golden auf, dann wurde sie matt, dann leuchtete sie wieder auf.„Bist du verletzt?“, fragte ich und trat näher.Er hob den Kopf. Seine Augen waren falsch, keine Wolfs-Augen, keine menschlichen Augen, etwas Älteres.„Bleib zurück“, sagte er durch die Zähne. „Was auch immer das ist, es ist nicht sicher für dich.“„Du glühst.“„Ich weiß, was ich mir selbst antue.“ Er lachte, aber es klang mehr nach Schmerz. „Ich weiß nur nicht, wie ich es stoppen soll.“Ich kniete mich trotzdem vor ihn. Meine Hände zitterten, aber ich legte sie auf seine Schultern.„Sag mir, was mit dir passiert ist.“„Ein Mä
Last Updated : 2026-08-07 Read more