„Guten Abend, Donna.“Seraphina stand in der Tür, eine Einkaufstüte in der Hand. Donovan kam direkt hinter ihr herein, ging durch den Flur, als gehörten sie beide hierher.„Sera kocht heute Abend“, sagte er und sah mich kurz an. „Setz dich hin. Entspann dich.“Ich blieb auf dem Sofa im Wohnzimmer sitzen und sah zu, wie sie in meine Küche ging, als ob es ihre eigene wäre.Sie öffnete ohne Zögern die Speisekammer.Sie kannte jedes Regal, jedes Gewürz, jede Pfanne. Es war, als hätte sie das schon tausendmal gemacht.„Hast du umgeräumt, Donna?“, rief sie halb belustigt. „Alles steht an einer anderen Stelle.“„Ich habe letzte Woche aufgeräumt.“„Oh, okay ... Moment, da ist er. Donovan, kannst du mir den Suppentopf holen? Er hängt zu hoch.“Er stand schon neben ihr, bevor sie ausgesprochen hatte.Sie bewegten sich in dem engen Raum umeinander, als ob sie seit Jahren gemeinsam in dieser Küche stünden, während ich wie ein Gast in meinem eigenen Haus dasaß.Seraphina beugte sich vor, ein sanfte
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