DAS BIN NICHT ICH.Lena hielt das Handy tief, unter dem Rand der Decke, und ließ sich nichts im Gesicht anmerken.Mia hielt noch immer ihr Handgelenk. Ihr Daumen strich langsam über Lenas Handrücken, so, wie man einen Hund beruhigen würde.„Du zitterst“, sagte Mia. „Hier.“Sie zog die Decke höher, ohne Lena loszulassen, und brachte Lenas Arm in einen Winkel, in dem sie das Handy nicht unauffällig zurück in ihre Tasche schieben konnte. Also ließ sie es dort, mit dem Display nach unten auf ihrem Oberschenkel, und sah stattdessen aus dem Fenster.Die Straßenlaternen zogen in einem Rhythmus vorbei, der nicht zu ihrem Puls passte.Adrian hatte nichts mehr gesagt, seit er ihr von Siebzehn erzählt hatte. Er saß mit nach hinten geneigtem Kopf da, die Augen inzwischen offen, und betrachtete das Dach des Vans, als würde dort etwas geschrieben stehen.„Du bist so still“, sagte Mia zu ihm.„Lange Nacht.“„Das kannst du laut sagen.“ Sie lachte wieder, dieses leise, feuchte Geräusch, und wischte si
Última actualización : 2026-09-30 Leer más