Alberts POV Die Tür fällt hinter mir ins Schloss, und Julian fährt los, ohne auf Anweisungen zu warten. Das Café schrumpft im Seitenspiegel, während ich mich im Sitz zurechtsetze und aus Gewohnheit nach meinem Manschettenknopf greife. „Freund?“ Julians Blick streift den Rückspiegel, Amüsement schwingt in dem einen Wort mit. Ich antworte nicht sofort. Durch das Fenster sehe ich Adeline auf dem Bürgersteig stehen, in der Schürze, der Kaffeefleck am Stoff in der Nähe ihrer Hüfte, der Dutt auf einer Seite schon halb aufgelöst, wo sie wohl während der Schicht daran gezogen hat. Die Haut unter ihren Augen wirkt schwerer als gestern, und die losen Strähnen um ihr Gesicht machen deutlich, dass der Dutt die Schicht nicht überlebt hat. Ihre Arme verschränken sich, lösen sich wieder, die Hände scheinen nicht zu wissen, wohin mit sich, jetzt, da ich nicht mehr vor ihr stehe. Dann krümmt sich ihr Mund, ungeschützt, in dem Moment, in dem sie glaubt, niemand sieht hin. Sie merkt, dass sie läche
Última atualização : 2026-10-17 Ler mais