SERAPHINAHätte mich jemand gefragt, was Feuer sei, hätte ich gesagt, es brennt und zerstört. Doch seine Lippen auf meinen waren ein Feuer, getarnt als vernichtende Zärtlichkeit, langsam, verzehrend, das mich Stück für Stück zerbrach. Sie streiften meine, als fürchtete er, ich würde verschwinden, wenn er zu fest drückte, und entfachten mit jeder zarten Berührung ein Feuer in mir.Ein Schauer durchlief mich, als sein Daumen der Linie meines Kinns folgte, mein Gesicht neigte und den Kuss vertiefte. Seine Lippen lockten meine auseinander, geduldig und doch unerbittlich, erkundend, als wolle er sich jeden Seufzer, jedes Zittern, jedes Zögern einprägen. Der Kuss war nicht bloß ein Zusammentreffen von Lippen, er war ein Geständnis, eine Entschuldigung, eine verzweifelte Bitte, die in jeden Atemzug eingewoben war.Er war sanft, ohne Eile, und er brachte mich zum Schwachwerden. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass meine Lippen ihm folgten, ihm antworteten. Meine Hingabe ließ seinen Herzschlag ge
Última atualização : 2026-09-30 Ler mais