Mias Perspektive Ich saß wie erstarrt auf dem Beifahrersitz, und mein Kopf drehte sich immer noch um seine Worte. *Ihre Kinder sind zu Hause, ohne dass jemand nach ihnen sieht.* Die leise Rücksichtnahme in seiner Stimme hallte in meinem Kopf nach, völlig im Widerspruch zu dem kalten, unerbittlichen Chef, der mich erst wenige Stunden zuvor gefeuert hatte. Die Rückfahrt war von einem schweren, dichten Schweigen umhüllt. Neben mir starrte Leo still aus dem Fenster und knabberte gelegentlich an dem Stück Schokolade, das ich ihm gegeben hatte. Roland räusperte sich und brach die Stille. „Es tut mir leid wegen dem, was da drüben passiert ist“, sagte er mit seiner geschmeidigen, tiefen Stimme. „Sophia kann... den Verstand verlieren.“ „Oh, nein, nein“, sagte ich schnell und winkte leicht ab. „Es ist schon gut, wirklich.“ Unsere Augen trafen sich für den Bruchteil einer Sekunde im Rückspiegel. Roland wollte gerade wegsehen, als sich seine stechenden grünen Augen plötzlich verengten und si
Última actualización : 2026-09-18 Leer más