Aus Versehen schwanger mit den Erben des Milliardärs

Aus Versehen schwanger mit den Erben des Milliardärs

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-10-09
Oleh:  A.SinquillOngoing
Bahasa: Deutsch
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EINE DROGENNACHT. EIN VERRAT. SIEBEN JAHRE VOLLER GEHEIMNISSE. Mia Turner dachte, sie würde ihrem Freund das perfekte Geburtstagsgeschenk machen. Stattdessen wachte sie im Hotelzimmer eines Fremden auf – von den Menschen, die sie eigentlich lieben sollten, als Fremdgeherin gebrandmarkt. Verstoßen. Verlassen. Schwanger mit einem Geheimnis, das alles verändern sollte. Sieben Jahre später ist Mia pleite und verzweifelt. Sie kämpft um das Leben ihres kranken Sohnes. Der einzige Ausweg ist eine Stelle als Nanny mit Logis bei der Familie Whitmore – und ihrem berüchtigten, eiskalten CEO. Roland Whitmore lässt keine Bindungen zu. Schon gar nicht zu der Nanny seines Sohnes. Aber irgendetwas an Mias Zwillingen berührt ihn auf eine Weise, die er sich nicht erklären kann ... und ein einziger Blick auf ihren stillen kleinen Jungen lässt ihn alles infrage stellen, was er über seine eigene Vergangenheit zu wissen glaubte. Das Anwesen der Whitmores ist voller Geheimnisse. Aber wessen Geheimnis ist das gefährlichere – seins oder ihres? Wird Mias Wahrheit die zerbrechliche Welt zerstören, die sie aufgebaut hat, um ihre Kinder zu beschützen? Oder wird Rolands eigene verborgene Vergangenheit sie alle zuerst zerreißen?

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Bab 1

215

Mias Perspektive

Was schenkt man einem Typen, der schon alles hat?

Ich hatte zwei Wochen am Stück über genau dieser Frage gebrütet. Julian hatte Geld. Er besaß das Neueste von allem, noch bevor es überhaupt in die Läden kam. Eine Uhr, eine Jacke, ein Gutschein – nichts davon hätte von mir kommend irgendeine Bedeutung gehabt. Also hatte ich mich für das Eine entschieden, das sich wirklich so anfühlte, als gehörfe es mir allein, um es zu verschenken. Das Eine, das noch nie jemand anderes angefasst hatte.

Es ging nicht darum, leicht zu haben zu sein. Es ging darum, seine zu sein. Es gab da einen Unterschied, und ich wusste das, selbst wenn es sonst niemand verstehen würde.

Heute Nacht war es so weit. Ich musste nur zuerst die Party überstehen.

Die Hotelsuite, die Julians Freunde für seinen Geburtstag gemietet hatten, war schon rappelvoll, als ich ankam; die Musik dröhnte mir bereits durch die Wände entgegen, noch bevor ich aus dem Fahrstuhl stieg. Ich strich mein schwarzes Trägerkleid ein letztes Mal glatt und schob die Tür auf.

„Mia!“ Jemand aus meinem Chemiecurs winkte mich herüber, einen Plastikbecher bereits in der Hand. „Du hast es geschafft! Wo ist das Geburtstagskind?“

„Ich suche ihn gerade.“ Ich lachte und ließ mich für einen Moment in die Menge ziehen. „Hast du ihn gesehen?“

„Irgendwo hier. Komm erst mal tanzen, du bist in letzter Zeit so verkrampft!“

Sie zog mich mitten in den Raum, noch bevor ich widersprechen konnte, und für ein paar Minuten erlaubte ich mir zu vergessen, nach irgendjemandem zu suchen. Die Lichter waren gedimmt, bunt und strachen in langsamen Kreisen durch den Raum. Jemand hatte die Sofas an die Wand geschoben, um Platz für eine Tanzfläche zu machen, die definitiv nicht zum Möblierungsplan des Hotels gehörte.

Eine Gruppe am Fenster war mitten in einem Trinkspiel und zählte lautstark herunter, bevor sie ihre Becher auf den Tisch knallten. Jemand warf eine Cappy wie eine Frisbee durch den Raum. Ein Paar, das ich aus der Orientierungsstufe kannte, hing am Balkongeländer eng umschlungen aneinander, völlig egal, wer zuschaute.

Wir sind praktisch fertig mit der Schule. Ich schätze, so sieht die Freiheit im Studium aus.

Ich ließ mich dazu hinreißen, über einen Witz zu lachen, den ich kaum gehört hatte, klatschte zu einem Lied, dessen Text ich nicht kannte, und spürte, wie sich meine Schultern zum ersten Mal seit einer Woche entspannten. Es war leicht, sich mitreißen zu lassen – von dem Lärm, der Hitze und dem Durcheinander der Körper, die sich zusammen bewegten.

Aber meine Augen wanderten jedes Mal wieder zur Tür, wenn sie sich öffnete.

„Okay, aber wo ist Julian überhaupt?“, fragte ich und löste mich nach einem weiteren Lied von der Gruppe. „Ich habe ihm noch nicht mal alles Gute gesagt.“

„Er war vorhin am Balkon“, meinte jemand. „Oder vielleicht in der Küche? Keine Ahnung, es ist eine große Suite.“

Ich schlängelte mich durch die Menge, überprüfte jede Ecke und wurde unterwegs in zwei weitere Gespräche verwickelt. Keine Spur von ihm.

„Suchst du deinen Freund?“ Brooke, meine beste Freundin, tauchte an meiner Seite auf, zwei Drinks in der Hand. Sie hielt mir einen hin.

„Ich passe.“ Ich winkte ab. „Du weißt, dass ich nichts trinke.“

„Es ist sein Geburtstag, keine Beerdigung.“ Sie schob das Glas näher heran. „Ein Drink, Mia. Du suchst schon die ganze Party nach ihm, entspann dich mal für zwei Sekunden.“

„Brooke—„

„Komm schon. Locker dich ein bisschen auf. Es wird dich schon nicht umbringen.“ Sie wackelte mit dem Glas, bis es meine Hand berührte. „Einer. Das war’s. Versprochen.“

Ich gab nach und nahm es. Der erste Schluck brannte wie Feuer im Hals, und ich hustete mit tränenüberströmten Augen.

„Der ist stark.“

„Ist schon gut“, sagte Brooke. „Trink aus. Ich gehe ihn für dich suchen, okay? Bleib genau hier.“

Sie glitt in die Menge, bevor ich protestieren konnte. Ich stand mit meinem Becher an der Wand und sah zu, wie sich alle anderen in der Party verloren. Das Trinkspiel am Fenster hatte sich in einen vollendeten Wettkampf verwandelt; die Jungs hieben jedes Mal auf den Tisch, wenn jemand eine Runde gewann. Zwei Mädchen, die ich nicht kannte, machten Shots von den Händen der jeweils anderen und kreischten vor Lachen. Das Paar am Balkon war immer noch nicht wieder aufgetaucht, um Luft zu holen.

Wie schaffen es alle, einfach so frei zu sein?

Ich nahm noch einen Schluck und redete mir ein, dass er mir helfen würde, mich ebenfalls zu entspannen. Der Raum begann an den Rändern leicht zu verschwimmen, und das Wummern der Musik fühlte sich weiter entfernt an, als es sollte.

„Hast du ihn gefunden?“, fragte ich, als Brooke endlich zurückkam, während meine Worte etwas schleppend herauskamen.

Sie hielt eine Schlüsselkarte zwischen zwei Fingern.

„Zimmer 214“, sagte sie. „Er will dich da oben sehen. Er sagt, er hat ein Geschenk für dich, bevor die Sache mit der Torte steigt.“

„Ein Geschenk?“ Ich blinzelte sie an, mein Kopf war wie vernebelt. „Eigentlich sollte ich diejenige mit dem Geschenk sein.“

„Frag nicht mich, frag ihn.“ Sie drückte mir die Karte in die Handfläche und drehte mich in Richtung der Fahrstühle. „Geh. Er wartet.“

Die Fahrstuhlfahrt verschwamm. Der Flur verschwamm. Als ich die Tür schließlich fand, gehorchten mir meine Beine nicht mehr richtig, und ich brauchte zwei Anläufe, um die Nummer an der Wand scharfzuscharren.

215.

Die Karte piepte grün. Die Tür gab nach.

Drinnen war das Zimmer dunkel, die Vorhänge zugezogen, keine Lampen an. Mein Kopf war zu schwer, zu langsam, alles wie in Watte gepackt.

„Julian?“

Keine Antwort. Nur das Geräusch der Tür, die hinter mir ins Schloss fiel, und dann Hände, die meine Taille griffen.

Ich ließ mich hineinfallen. In ihn. In den Mund an meinem Hals und die Finger, die mich näher heranzogen, während mein Gehirn viel zu vernebelt war, um sich zu fragen, warum sich nichts davon wirklich richtig anfühlte.

„Warte.“ Meine Stimme klang schleppend, dickflüssig. „Mach das Licht an. Ich will dich sehen.“

Die Hände hielten inne. Und zogen sich dann fester zusammen.

„Nein“, sagte die Stimme an meinem Ohr. „Noch nicht.“

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