Rolands PerspektiveIch stand mitten in der Küche, die Brust bebte, während Mia sich auf den Boden warf und ihre Tochter in eine verzweifelte Umarmung zog.„Maya! Baby, geht es dir gut?!“„M-mir geht es gut, Mama“, wimmerte das Mädchen, wischte sich die Nase ab und zeigte mit einem kleinen, zitternden Finger auf mich. „Onkel... Onkel hat mich getragen. Ich wusste nicht, dass sie wie Hunde beißen würden.“Mias Atem stockte. „Ich weiß, Baby, ich weiß...“Sie rappelte sich auf, stellte sich instinktiv zwischen mich und das Mädchen und neigte in blitzartiger Panik den Kopf. „Es tut mir so, so leid, Mr. Roland! Ich wusste nicht, wann sie sich rausgeschlichen hat, ich habe sie nicht aus den Augen gelassen, es tut mir so leid—“Ich starrte auf sie hinab, während sich bitterer Ekel in meinem Magen zusammenzog. *Unachtsam.* Das war das einzige Wort für sie. Wie konnte eine Mutter so völlig unorganisiert sein, so komplett ahnungslos, dass sie nicht einmal bemerkte, wie ihr eigenes Kind in einen
Última actualización : 2026-10-04 Leer más