„Bist du sicher, dass es dir gut geht, Lucien?“Alessias Stimme war sanft, kaum mehr als ein Flüstern, das durch das ruhige Summen des Schlafzimmers schnitt. Sie saß aufgerichtet an die Kissen gelehnt, ihre Augen fest auf ihren Ehemann gerichtet, während sie das schwere Heben und Senken seiner breiten Schultern beobachtete.Lucien kniete immer noch neben dem Bett. Seine großen Hände ruhten flach auf der Matratze, sein Kopf war gebeugt. Die wilde, furchterregende Wut, die seine Familie aus dem Haus getrieben hatte, war verschwunden und hatte einer schweren, ruhigen Erschöpfung Platz gemacht. Er hob langsam den Kopf und blickte sie an. Die dunkle Wut in seinen Augen war fort, ersetzt durch eine tiefe, schmerzende Zärtlichkeit, die ganz allein ihr gehörte.„Es geht mir gut“, murmelte Lucien, seine Stimme dick und tief. Er streckte die Hand aus und drückte seine Handfläche behutsam gegen Alessias warme Wange, während sein Daumen mit absoluter Ehrfurcht über ihre Haut strich. „Ich bin nur
Last Updated : 2026-10-17 Read more