Lorenzo BianchiEs war bereits nach fünf Uhr morgens. Ich verharrte weiterhin unruhig im Warteraum des Krankenhauses e wartete auf jede Nachricht über den Gesundheitszustand meines Vaters.Meine Mutter e Carmela waren bereits fortgegangen. Nach Stunden der Angst in jenem kalten Empfang zwang ich die beiden, sich ausruhen zu gehen, während Enzo e ich in Bereitschaft blieben.»Glaubst du, er wird irgendeinen Folgeschaden davontragen, weil er diese Verrücktheit begangen hat?«, fragt mich Enzo, tief im Sofa an meiner Seite versunken, sichtbar verstört.»Wir werden erst Gewissheit haben, wenn er aufwacht. Es nützt nichts, jetzt im Voraus zu leiden, Enzo... Der Alte wird da herausschlüpfen«, versuche ich ihn zu beruhigen, obwohl meine eigene Brust angespannt ist.»Ich wusste, dass er den Anprall all dieses Schmutzes, der ans Licht kommt, nicht aushalten würde«, sagt er mit tiefer Bitterkeit in der Stimme, empört. »Und hast du gesehen, wie Mamma reagiert hat? Sie macht sich schlichtweg nicht
Last Updated : 2026-10-03 Read more