Nathaniel kam kurz vor elf Uhr abends durch die Haustür. Er sah erschöpft aus, wirkte aber gleichzeitig äußerst zufrieden mit sich selbst. Er lockerte seine Seidenkrawatte, warf sein Sakko über die Armlehne des Sofas und marschierte direkt ins Esszimmer.„Sophie, Liebling, es tut mir wirklich schrecklich leid, dass ich so spät komme“, sagte er und trat mit diesem selbstbewussten, halb entschuldigenden Lächeln auf mich zu, bei dem mir früher immer die Knie weich geworden waren. Er beugte sich vor, um mir einen Kuss auf die Stirn zu geben, und nannte mich bei seinem liebsten Kosenamen, den er nur benutzte, wenn wir allein waren.Ich rührte mich keinen Zentimeter. Stattdessen schlüpfte ich ruhig aus meinen High Heels, erhob mich vom Esstisch und machte einen kleinen Schritt zurück, sodass seine Lippen mich völlig verfehlten.Nathaniel blinzelte überrascht, und seine Hand blieb mitten in der Bewegung stehen. Er sah mich an und blickte dann auf den Tisch, auf dem die Kerzen inzwischen zu k
Last Updated : 2026-10-11 Read more