Bertha Von Suttner

Die Geburt, die den Boss zerstörte
Die Geburt, die den Boss zerstörte
Im neunten Monat, kurz vor der Entbindung, war mein Körper schwer von dem Baby, das jeden Tag kommen konnte. Doch mein Ehemann Vito Falcone, Underboss der Familie, hatte mich weggesperrt. In einem sterilen, unterirdischen Krankenzimmer injizierte er mir einen Wehenhemmer. Als ich vor Schmerzen schrie, befahl er kalt, ich solle es ertragen. Seine Schwägerin Scarlett würde nämlich gleichzeitig gebären. Ein Blutschwur mit seinem verstorbenen Bruder bestimmte, dass der erstgeborene Sohn das lukrative Westküsten-Territorium der Familie erben sollte. „Dieses Erbe gehört Scarletts Kind“, sagte er. „Nach Daemons Tod ist sie allein und mittellos. Du hast meine Liebe, Alessia, ganz und gar. Ich muss nur sicherstellen, dass sie sicher entbindet. Danach bist du dran.“ Die Medikamente waren eine ständige Folter. Ich flehte ihn an, mich ins Krankenhaus zu bringen. Da packte er mich am Hals und zwang mich, seinem eisigen Blick zu begegnen. „Genug mit dem Theater! Mir ist klar, dass es dir gut geht. Du willst nur das Erbe stehlen. Um Scarlett auszustechen, greifst du zu allem.“ Mein Gesicht erbleichte. Mein Körper verkrampfte sich, als ich verzweifelt flüsterte: „Das Baby kommt ... Das Erbe ist mir egal. Ich liebe dich, ich will nur, dass unser Kind sicher zur Welt kommt!“ Er lächelte höhnisch. „Wärest du wirklich so unschuldig und würdest du mich auch nur ein wenig lieben, hättest du Scarlett nie gezwungen, den Ehevertrag zu unterschreiben, der ihrem Kind das Erbrecht nimmt. Keine Sorge, ich komme zurück, sobald sie entbunden hat. Du trägst schließlich mein Fleisch und Blut.“ Die ganze Nacht wachte er vor Scarletts Kreißsaal. Erst beim Anblick des Neugeborenen in ihren Armen erinnerte er sich an mich. Er schickte Marco, seinen zweiten Mann, um mich freizulassen. Doch als Marco endlich anrief, zitterte seine Stimme. „Boss ... die Signora und das Baby... sie sind weg.“ In diesem Moment zerbrach Vito Falcone.
8 Kapitel
Er wollte seine erste Liebe – sie bekam den Milliardenerben
Er wollte seine erste Liebe – sie bekam den Milliardenerben
Sophia Winter hatte einst mit ihrer Mutter eine Wette abgeschlossen – falls Julian Hartmann jemals in sie verliebt würde, sollte ihre Mutter zurücktreten und sie zusammen sein lassen. Als sie erfuhr, dass Julian sanfte und widerstandsfähige Mädchen bevorzugte, gab sie sich daher als mittellose Studentin aus, um ihm nahe zu sein. Aber am Ende zerstörte Julian ihre Illusionen: Er hielt seine erste Liebe in den Armen und blickte Sophia mit Verachtung an. „Eine geldgierige Niemandin wie du? Wie könntest du jemals mit meiner Clara mithalten?“ Gedemütigt und mit gebrochenem Herzen ging Sophia fort, kehrte nach Hause zurück und trat ihr rechtmäßiges Erbe als Milliarden-Erbin an. Jahre später kam sie zurück – in einem maßgeschneiderten Designer-Kleid im Wert von Millionen, das Eleganz und Stärke ausstrahlte. Neben ihr stand ein Mann, von dem gemunkelt wurde, dass er unantastbar, gefürchtet und verehrt sei. Als sie Julian erneut begegnete, hatten sich die Rollen vertauscht. Dieses Mal war es Julian, der voller Reue zurückblieb. Er wandte sich über soziale Medien mit einer öffentlichen Geständnis an sie: „Früher dachte ich, ich liebe starke, einzigartige Frauen. Doch Sophia, die Begegnung mit dir hat mich gelehrt, dass Liebe keine Regeln kennt. Du bist meine Ausnahme.“ Genau in dieser Nacht brach der rätselhafte Adrian Berg sein Schweigen und veröffentlichte ein lang gehütetes Foto. Darin lächelte ein Mädchen strahlend, ungezähmt und voller Leben. Entschlossen nahm er Sophias Hand und verkündete für alle sichtbar: „Sophia, es gibt keine Ausnahmen. Du warst schon immer die Einzige. Und ich habe mein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet.“
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30 Kapitel
Sexy Hinter Der Maske
Sexy Hinter Der Maske
Sie versteckt sich hinter hässlichen Anzügen und einem falschen Namen. Er hat aufgehört, Frauen zu vertrauen. Seit achtzehn Monaten liefern sie sich bei Taylor Industries erbitterte Machtkämpfe über Übernahmen und Risiken. Für ihn ist sie Joy Smith – die unscheinbare, übervorsichtige CFO mit Perücke und formlosen Polyesteranzügen. Für sie ist er der arrogante CEO mit Gottkomplex. Was keiner von beiden weiß: Nachts begegnen sie sich woanders. Zu Hause ist Honey Johnson die vergessene Ehefrau eines untreuen Anwalts, der sie so lange nicht mehr berührt hat, dass sie beginnt zu glauben, sie sei kaputt. Als sie knallpinke Spitzenunterwäsche in ihrem Sofa findet – definitiv nicht ihre – fühlt sie keinen Herzschmerz. Sondern Erleichterung. Eine Nacht. Mehr will sie nicht. Eine Nacht im Velvet Room, Manhattans exklusivstem Maskenclub, um herauszufinden, ob sie wirklich frigide ist – oder einfach nie von den richtigen Händen berührt wurde. Sie erwartet nicht den maskierten Fremden, der sie vom ersten Moment an für sich beansprucht. Nicht die Chemie, die ihren Körper in Flammen setzt. Nicht die Orgasmen, die sie zittern lassen. Und ganz sicher nicht seine klare Anweisung: „Nur ich. Niemand sonst fasst dich an.“ Tagsüber zerreißen Joy und Grayson sich in Konferenzräumen. Nachts bauen Honey und ihr geheimnisvoller Sir etwas Gefährliches auf – über Nachrichten, Anrufe und geheime Freitage. Sie sagt ihm nicht, dass sie verheiratet ist. Er sagt ihr nicht, dass er Verlobte hat. Doch als ihre Scheidung eskaliert, seine Ex nach Rache greift und ihre getrennten Welten aufeinanderprallen, steht alles auf dem Spiel. Ist das, was sie im Dunkeln haben, stark genug für das Licht? Oder funktioniert es nur, solange sie Masken tragen?
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38 Kapitel
Vertrag mit dem Alpha
Vertrag mit dem Alpha
Als ich versuchte, eine neue Gefährtenurkunde zu beantragen, teilte mir die Abteilung für Werwolfangelegenheiten mit: „Deine Gefährtenurkunde ist gefälscht. Bei uns gibt es keine Registrierung auf deinen Namen.“ Ungläubig fragte ich nach: „Sam und ich haben uns doch vor fünf Jahren registrieren lassen. Das kann doch nicht sein! Bitte überprüfen Sie das noch einmal…“ Der Sachbearbeiter durchforstete erneut unsere Daten. „Die Akte von Alpha Sam habe ich gefunden, aber als registrierte Partnerin ist nicht dein Name eingetragen.“ Mit zitternder Stimme fragte ich weiter: „Wen hat Sam denn offiziell als Gefährtin eingetragen?“ „Lily“, antwortete der Beamte ehrlich. Ich klammerte mich krampfhaft an der Stuhllehne fest, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Bis zu dem Moment, in dem er Lilys Namen nannte, hatte ich noch gehofft, es handle sich um ein Missverständnis. Aber ausgerechnet sie—Sams Jugendfreundin! In dem Augenblick, in dem ich die Wahrheit erfuhr, ergab plötzlich alles einen Sinn. Fünf Jahre lang war ich Sams Gefährtin, doch er hatte mich nie markiert. Vor fünf Jahren hatten wir lediglich eine Paarungszeremonie abgehalten. Ich war voller Vorfreude gewesen, hatte mich auf ein gemeinsames Leben gefreut—und am Ende stellte sich heraus, dass die Gefährtenurkunde gefälscht war. Die Verbindung, für die ich einst alles aufgegeben hatte, die fünf Jahre des vermeintlichen Glücks—alles war nichts weiter als eine Illusion! Da all das nicht mir gehörte, blieb mir nichts anderes übrig, als zu gehen.
11 Kapitel
Du willst meinen Ring? Knie nieder!
Du willst meinen Ring? Knie nieder!
Ich bin Isa Rossi, die Tochter des ersten Dons von Sizilien. Schon von klein auf war ich rebellisch. Mein Vater fürchtete, ich könnte aus einer Laune heraus irgendeinen zwielichtigen Kerl heiraten, also erließ er kurzerhand einen Befehl: Ich sollte mich mit Luca Marino verloben, dem Erben der neu aufstrebenden Familie Marino. Auch wenn es sich um eine politische Ehe handelte, wollte ich mir zumindest selbst den Ring aussuchen, den ich tragen würde. So nahm ich an einer Auktion der Mafiafamilien teil. Als der letzte, kostbarste Edelsteinring präsentiert wurde, hob ich mein Bieterschild. Doch noch bevor der Auktionshammer fiel, erklang hinter mir eine arrogante Frauenstimme: „Du, so ein Provinzmädchen, wagst es, gegen mich zu bieten? Zwei Millionen! Sei klug und verzieh dich!“ Für ein paar Sekunden herrschte völlige Stille im Saal, nur das leise Klicken der Kameraverschlüsse war zu hören. Ich drehte mich um und sah eine Frau in einem goldenen Haute-Couture-Kleid. Ein nachlässiges Lächeln lag auf ihren Lippen, als gehörte ihr der ganze Saal. Noch bevor ich etwas sagen konnte, ließ der Auktionator hastig den Hammer fallen. „Zugeschlagen! Herzlichen Glückwunsch an Frau Sofia zum Erwerb des Spitzenstücks, des Rings ‚Ewiger Stern‘!“ Meine Stirn zog sich leicht zusammen, Ärger flammte in mir auf. „Der Hammer fällt, bevor die Auktion beendet ist? In diesem Auktionssaal gelten wohl keine Regeln.“ Sofia drehte sich zu mir um. Ihr Blick war scharf wie eine Klinge, während sie mich Zentimeter für Zentimeter von den Schuhen bis zum Kopf musterte. „Regeln?“ Sie lachte kalt. „Meine Liebe, ich bin Sofia, die verwöhnte Godsister von Luca, dem Erben der Familie Marino. Hier bestimme ich die Regeln!“ Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Was für ein Zufall. Luca war der Name meines Verlobten. Ich zog sofort mein Handy hervor und wählte seine Nummer. „Luca, deine ‚Godsister‘ hat mir gerade den Verlobungsring weggeschnappt, den ich haben wollte. Was machst du dagegen?“
7 Kapitel
Vom Don verlassen, von der Mafia gekrönt
Vom Don verlassen, von der Mafia gekrönt
Am Vorabend unserer siebzehnten Hochzeitsplanung schwor mir mein Mann, der Mafia-Boss, dass die Zeremonie diesmal ungestört bleiben würde. „Diesmal verspreche ich es dir, Vicky.“ Seine Stimme klang ernst. „Ich habe Klara gesagt, dass sie morgen selbst zurechtkommen muss – selbst wenn der Himmel einstürzt.“ Das Baby in meinem Bauch war bereits im fünften Monat. Lorenz und ich waren seit drei Jahren zusammen, ich war im fünften Monat schwanger, und dennoch hatte nicht eine einzige Hochzeit stattgefunden. Denn zuvor hatte er die Hochzeit bereits sechzehn Mal abgesagt. Jedes einzelne Mal wegen seiner Ziehschwester Klara. Beim ersten Mal behauptete sie, Fieber zu haben. Noch im Brautkleid wartete ich die ganze Nacht mit Lorenz im Krankenhaus – nur um festzustellen, dass sie lediglich eine leichte Erkältung hatte. Beim zweiten Mal klagte sie über Herzprobleme. Lorenz ließ mich stehen und rannte zu ihr. In Wahrheit saß sie gemütlich beim Nachmittagstee mit Freundinnen. Beim dritten Mal sagte sie, sie hätte Angst vor dem Gewitter. Mitten im Ehegelübde ließ er mich allein – vor allen Gästen. Aber diesmal war alles anders. Vor drei Tagen war ein Brief aus Nordmark angekommen. Mein Vater, der Don der Familie Delbrück, hatte persönlich eine Einladung zur Rückkehr geschickt. Wenn Lorenz mich zum siebzehnten Mal wegen Klara im Stich lässt, werde ich für immer verschwinden.
8 Kapitel

Wer War Bertha Von Suttner Und Warum Ist Sie Wichtig?

3 Antworten2026-02-21 19:04:29

Bertha von Suttner war eine österreichische Pazifistin und Schriftstellerin, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert lebte. Sie ist vor allem für ihren Roman ‚Die Waffen nieder!‘ bekannt, der die Schrecken des Krieges eindringlich schildert und eine breite pazifistische Bewegung inspirierte. Ihr Engagement führte dazu, dass sie 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis erhielt – ein Meilenstein in der Geschichte der Friedensbewegung.

Was mich besonders beeindruckt, ist ihre Beharrlichkeit. In einer Zeit, als Frauen kaum politischen Einfluss hatten, nutzte sie ihre Stimme unermüdlich, um für Abrüstung und internationale Schiedsgerichte zu kämpfen. Ihr Wirken zeigt, wie Literatur und Aktivismus Hand in Hand gehen können. Heute wirkt ihr Vermächtnis weiter, etwa in Diskussionen über zivile Konfliktlösung.

Bertha Von Suttner Zitate: Was Sind Ihre Bekanntesten?

3 Antworten2026-02-21 10:42:51

Bertha von Suttner hat mit ihren Worten die Friedensbewegung nachhaltig geprägt. Ein Zitat, das mich besonders berührt, ist: 'Die Waffen nieder!' – nicht nur der Titel ihres berühmten Romans, sondern auch eine prägnante Aufforderung, die bis heute nachhallt. Es fasst ihre pazifistische Haltung zusammen und wirkt wie ein Appell, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. In ihrem Buch beschreibt sie die Schrecken des Krieges so eindringlich, dass man das Elend fast spüren kann. Dieses Zitat ist zu einem Symbol geworden, das über die Literatur hinausstrahlt und immer wieder zitiert wird, wenn es um Abrüstung geht.

Ein weiteres bemerkenswertes Zitat ist: 'Friede den Hütten! Krieg den Palästen!' Hier zeigt sich ihre Kritik an sozialer Ungleichheit und Machtstrukturen, die ihrer Meinung nach Krieg begünstigen. Es ist radikal, fast revolutionär, und unterstreicht ihre Überzeugung, dass Frieden nur durch grundlegende gesellschaftliche Veränderungen erreicht werden kann. Solche Aussagen machen deutlich, warum sie als Vorkämpferin des Pazifismus gilt und selbst heute noch inspirierend wirkt.

Welche Bücher Hat Bertha Von Suttner Geschrieben?

3 Antworten2026-02-21 16:52:17

Bertha von Suttners literarisches Schaffen ist wirklich beeindruckend! Ihr bekanntestes Werk ist definitiv ‚Die Waffen nieder!‘, ein pazifistischer Roman, der 1889 erschien und weltweit Aufsehen erregte. Das Buch schildert die Schrecken des Krieges aus der Perspektive einer Frau und wurde zu einem Schlüsseltext der Friedensbewegung. Neben diesem Meisterwerk veröffentlichte sie auch ‚Das Maschinenzeitalter‘, eine kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Industrialisierung. Ihre Memoiren ‚Memoiren‘ geben zudem einen faszinierenden Einblick in ihr Leben als Aktivistin und Nobelpreisträgerin.

Was mich besonders fasziniert, ist ihre Fähigkeit, komplexe politische Themen in packende Erzählungen zu verpacken. ‚Die Waffen nieder!‘ liest sich heute noch erschreckend aktuell. Sie schrieb auch zahlreiche Essays und Artikel, in denen sie ihre pazifistischen Ideale vertrat. Ein weniger bekanntes, aber ebenso lohnendes Werk ist ‚Der Menschheit Hochgedanken‘, eine Sammlung von philosophischen Betrachtungen. Suttners Schriften sind ein Zeitzeugnis, das bis heute nachhallt.

Gibt Es Einen Film über Bertha Von Suttner?

3 Antworten2026-02-21 21:35:47

Bertha von Suttner ist eine faszinierende historische Figur, und es gibt tatsächlich einen Film über ihr Leben. Der österreichische Film 'Die Waffen nieder!' aus dem Jahr 2014 widmet sich ihrer Biografie und ihrem Engagement als Friedensaktivistin. Die Produktion zeigt ihren Weg von einer adeligen Dame zur ersten Frau, die den Friedensnobelpreis erhielt. Die Darstellung ihrer Beziehung zu Alfred Nobel und ihr unermüdlicher Kampf gegen Kriegshetze sind zentral.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die filmische Umsetzung ihrer inneren Konflikte – wie sie zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und ihrem moralischen Kompass schwankt. Die Kostüme und historischen Settings transportieren die Atmosphäre des späten 19. Jahrhunderts authentisch. Für Geschichtsinteressierte ist das definitiv ein sehenswerter Film, der oft übersehen wird.

Wie Hat Bertha Von Suttner Die Friedensbewegung Beeinflusst?

3 Antworten2026-02-21 01:26:48

Bertha von Suttner war eine der prägendsten Figuren der Friedensbewegung, und ihr Einfluss reicht bis heute. Sie hat nicht nur mit ihrem Roman 'Die Waffen nieder!' eine breite Öffentlichkeit für die Schrecken des Krieges sensibilisiert, sondern auch durch ihre unermüdliche Arbeit als Aktivistin. Ihr Buch wurde in viele Sprachen übersetzt und erreichte Menschen aller sozialen Schichten. Sie nutzte ihre literarische Stimme, um eine Debatte über Militarismus und Diplomatie anzustoßen, lange bevor solche Themen mainstream wurden.

Durch ihre Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten wie Alfred Nobel konnte sie auch politisch Einfluss nehmen. Nobel selbst sagte später, ihr Engagement habe ihn dazu bewegt, den Friedensnobelpreis zu stiften. Suttner gründete pazifistische Vereine, hielt Vorträge und schrieb Artikel, die eine ganze Generation prägten. Ihre Arbeit war so überzeugend, dass sie sogar Regierungen dazu brachte, über Abrüstung nachzudenken. Ohne sie wäre die Friedensbewegung des frühen 20. Jahrhunderts kaum denkbar.

Bertha Von Suttner Friedensnobelpreis: Wann Und Warum?

3 Antworten2026-02-21 18:59:26

Bertha von Suttner erhielt den Friedensnobelpreis 1905 als erste Frau überhaupt – ein Meilenstein, der heute fast vergessen scheint. Ihre Arbeit als Pazifistin begann lange vor der Auszeichnung, geprägt von ihrer Zeit als Sekretärin Alfred Nobels, der sie später zur Stiftung des Preises inspirierte. Ihr Roman 'Die Waffen nieder!' wurde zum Manifest der Friedensbewegung, das die Absurdität des Krieges entlarvte. Suttners Engagement war nicht theoretisch: Sie reiste zu Kongressen, gründete Gesellschaften und kämpfte gegen Militarismus, lange bevor die Welt bereit war, zuzuhören. Die Ehrung war eine späte Anerkennung für jemanden, der gegen Windmühlen kämpfte – und doch die Saat für spätere Bewegungen säte.

Was mich fasziniert, ist die Diskrepanz zwischen ihrer damaligen Popularität und ihrer heutigen Unbekanntheit. In einer Ära, als Frauen kaum politische Stimmen hatten, schaffte sie es, Gehör zu finden – nicht durch Schreien, sondern durch unermüdliche Aufklärung. Die Nobelpreisjury würdigte explizit ihre Rolle als 'Friedenspropagandistin', ein Begriff, der heute merkwürdig klingt, damals aber ihre systematische Arbeit beschrieb. Es ist tragisch, dass ihr Vermächtnis im Schatten der Weltkriege verblasste, während ihre Ideen aktueller denn je sind.

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