
99 Mal abgesagt: Ich verlasse den AlphaAls der Alpha Leon Richter mit seiner Assistentin in der Mitte der Tanzfläche tanzte, saß ich neben einem Kunden und trank mit ihm.
Um ihn nicht zu verärgern, ließ ich zu, dass er mit seiner kalten Hand, vom Alkohol beflügelt, meinen Oberschenkel berührte.
Doch Leon sah mich nicht ein einziges Mal an. Stattdessen strich er seiner Assistentin sanft eine Haarsträhne aus der Stirn und fragte leise, ob sie Hunger hatte.
Als das Bankett endete, klagte die Assistentin über Langeweile. Sofort wies er mich an, aus dem Wagen zu steigen, um sie zu einer weiteren Party zu bringen.
„Das Mädchen war in letzter Zeit wegen der Arbeit in der Firma ziemlich beschäftigt. Ich will sie ein wenig entspannen lassen.“
„In eine Bar willst du ohnehin nicht. Dann komm besser nicht mit.“
„Und außerdem, ich komme heute Abend nicht zurück. Die Sache mit der Markierung, verschieben wir sie auf morgen, oder reden ein andermal darüber.“
Wir waren seit fünf Jahren zusammen, und dies war das neunundneunzigste Mal, dass Leon die Markierung einseitig abgesagt hatte.
Ich nickte nur.
Wenn er doch immer beschäftigt war, dann gab es für diese Markierung ohnehin keinen Sinn mehr.