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Darkorius Dunkelwald
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Romane von Darkorius Dunkelwald

Die Tür zwischen den Welten

Die Tür zwischen den Welten

ActionAbenteuerPolizistErmittlerParalleluniversumParalleluniversum
Ein düsterer Fantasy-Thriller. Der sich um Zwei Undercover-Cops dreht die ein vermisstes Mädchen finden sollen und dabei in sich immer wieder verändernde Paralleluniversen geraden.
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Chapter: Kapitel 16 – Der Junge, der niemals geboren werden durfte
Für einen Augenblick bewegte sich niemand.Am Ende des Ganges stand der Mann mit Darkys Gesicht. Er trug einen langen schwarzen Mantel, und seine dunklen Haare fielen ihm bis knapp über die Augen. In seiner rechten Hand hielt er die Taschenuhr mit den sieben Namen.Darky starrte ihn an.Es war, als würde er in einen Spiegel sehen, der nicht nur sein Gesicht, sondern auch etwas aus seinem Inneren zeigte. Etwas, das er selbst nie hatte sehen wollen.„Du hast gerade behauptet, ich hätte niemals geboren werden dürfen“, sagte Darky schließlich.Der Fremde nickte.„Das habe ich.“„Dann erklär mir, wer du bist.“Der Mann lächelte schwach.„Ich bin Darkorius Dunkelwald.“Spooky hob langsam die Hand.„Entschuldigung, ich hätte da eine kleine Frage.“Darky schloss kurz die Augen.„Nicht jetzt,
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-07
Chapter: Kapitel 15 – Das Kind hinter der vierten Tür
Die Uhr zeigte 06:59.Darky starrte auf das Zifferblatt seiner Armbanduhr. Der Sekundenzeiger bewegte sich nicht mehr. Er stand genau zwischen zwei Strichen, als hätte selbst die Zeit Angst vor dem, was gleich geschehen würde.Vor ihnen standen die sieben kleinen Türme auf der Wiese. Jeder war kaum höher als ein Mensch, jeder aus einem anderen Material gebaut. Einer bestand aus schwarzem Stein, einer aus Glas, einer aus rostigem Metall. Der dritte schien aus Holz zu bestehen, das sich bewegte wie Haut.Und alle sieben hatten ein Zifferblatt.„Eine Minute“, flüsterte Lydia.„Bis was genau?“, fragte Spooky.Elias sah ihn finster an. „Bis der siebte Schlag ertönt.“„Ja, danke. Das hatte ich mir beinahe gedacht. Ich meinte eher, was dann passiert.“„Dann werden alle Kinder zurückgerufen, die jemals durch die Türen gegangen sind.“
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-07
Chapter: Kapitel 14 – Das Kind, das niemand vermisste
„Willkommen zu Hause.“Die Stimme des Namenlosen erfüllte das alte Haus.Für einen Augenblick bewegte sich niemand.Darky richtete seine Dienstwaffe auf die Gestalt am oberen Ende der Treppe. Lydia stand dicht hinter ihm, während Spooky versuchte, einen besseren Blick auf die Frau zu bekommen. Elias hingegen starrte sie an, als hätte er gerade einen Geist gesehen, den er seit neunundneunzig Jahren zu vergessen versuchte.„Mutter?“, flüsterte er.Die Gestalt neigte den Kopf.„Du hast lange gebraucht, mein Junge.“Elias schüttelte langsam den Kopf.„Nein. Du bist nicht sie.“„Natürlich bin ich es.“„Meine Mutter hatte braune Augen.“Das Lächeln der Gestalt verschwand.„Und du hattest früher weniger graue Haare“, erwiderte sie.Spooky hob einen Finger.„Tec
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-07
Chapter: Kapitel 13 – Die dritte Tür
„Du hast nur den falschen Bruder begraben.“Die Worte hallten durch die gewaltige Halle unter dem Uhrenturm.Elias stand wie erstarrt vor der Gestalt, die aus der Dunkelheit getreten war. Sein Gesicht war bleich geworden. Die Hände zitterten, und zum ersten Mal, seit Darky, Spooky und Lydia ihm begegnet waren, schien ihm jede seiner bissigen Antworten vergangen zu sein.Darky hob seine Waffe.„Elias, wer ist das?“Keine Antwort.„Elias!“Der Mann vor ihnen lächelte.Er sah genauso aus wie Elias. Dieselben Narben, dieselben grauen Augen, dieselben dunklen Haare. Sogar die alte Narbe an seiner linken Schläfe war vorhanden.Doch etwas stimmte nicht.Sein Schatten bewegte sich in die falsche Richtung.Spooky bemerkte es ebenfalls.„Darky?“„Ich sehe es.“„Gut. Ich wollte nur sicherstellen, dass ich nicht der Ei
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-07
Chapter: Kapitel 12 – Elias, der verlorene Bruder
„Schwester, du hast mich viel zu lange warten lassen.“Lydias Stimme versagte beinahe, als sie den Namen aussprach.„Mira?“Die junge Frau mit den langen roten Haaren stand am Ende des Weges. Ihr grünes Augenpaar leuchtete im schwachen Licht des Uhrenturms. Sie trug ein dunkles Kleid, das aussah, als wäre es aus den Schatten der Umgebung gewebt worden.Darky hob vorsichtig seine Hand.„Lydia, bleib hinter uns.“„Das ist meine Schwester!“, sagte Lydia aufgebracht.„Vielleicht“, erwiderte Darky.Spooky stellte sich neben Lydia und warf Darky einen Seitenblick zu.„Du hast wirklich ein Talent dafür, Familienzusammenführungen besonders gemütlich zu gestalten.“„Ich versuche, euch am Leben zu halten.“„Ja, ja. Der übliche Kontrollfreak.“Mira lächelte.Doch ihr Lächeln erreichte ihre Augen nicht.„Ihr seid tatsächlich gekommen. Alle drei. Ich hatte schon befürchtet, dass ihr im sechsten Reic
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-07
Chapter: Kapitel 11 – Die sieben vergessenen Reiche
Der Wind im Wald hatte aufgehört.Nicht langsam, nicht allmählich. Er war einfach verschwunden.Darky bemerkte es zuerst. Die Äste bewegten sich nicht mehr, die Blätter hingen regungslos an den Zweigen, und selbst das leise Knacken des Waldbodens unter ihren Schuhen war verstummt.Er hob eine Hand.„Stopp.“Spooky blieb stehen und sah sich um. „Was ist? Hast du wieder ein schlechtes Gefühl?“„Ja.“„Wegen des Waldes?“„Wegen dir. Du redest zu viel.“Lydia verdrehte die Augen. „Könnt ihr beide vielleicht einmal fünf Minuten ernst bleiben?“„Ich bin ernst“, antwortete Spooky. „Darky hat nur ein persönliches Problem mit meiner Persönlichkeit.“„Ich habe mehrere.“„Siehst du? Er sammelt sie sogar.“Lydia wollte gerade etwas erwidern, als der Kompass in Darkys Hand plötzlich zu vibrieren begann.Der blaue Zeiger drehte sich wild im Kreis.Dann blieb er stehen.Nicht nach Westen.
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-07
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