author-banner
Ejeh
Ejeh
Author

Novels by Ejeh

Die Luna, die sie für schwach hielten

Die Luna, die sie für schwach hielten

Die Luna, die sie für schwach hielten Seit vier Jahren lebt Amalia Falk ein Leben, das keine Luna ertragen sollte. Ohne Wolf geboren, unfähig sich zu verwandeln und ohne Erinnerung an ihre verstorbenen Eltern, gilt sie dem Silvermoon-Rudel als Schande. Ihr Gefährte, Alpha Konrad, hält sie an seiner Seite – nicht aus Liebe, sondern weil sie nützlich ist. Sie erträgt die Grausamkeit seiner Mutter, das Getuschel des Rudels und seine Gleichgültigkeit, und hofft, dass er eines Tages ihren Wert erkennt – bis er aus dem Krieg mit einer anderen Frau zurückkehrt, die ihm das Leben rettete und sein Kind erwartet. Konrad bietet Amalia die ultimative Demütigung: seine Gefährtin zu bleiben, während eine andere seine Luna wird. Als das kostbare Geschenk ihrer Eltern von der Frau verbrannt wird, die ihr den Gefährten stahl, zerbricht etwas in Amalia endgültig. Sie weist Konrad zurück und geht für immer. Gebrochen verbringt sie eine unvergessliche Nacht mit einem geheimnisvollen Rogue. Am Morgen ist er verschwunden, seinen Namen erfährt sie nie. Wochen später entdeckt sie, dass sie schwanger ist – die Frau, die alle für unfruchtbar hielten, kennt jedoch den Vater nicht. Dann kehrt der Rogue zurück. Er kennt sie, weiß von dem Kind, und enthüllt die Wahrheit: Jene Nacht war kein Fehler. Sie war seine Gefährtin. Fragmente ihrer vergessenen Vergangenheit kehren zurück: eine verborgene Blutlinie, eine gestohlene Kindheit, eine verborgene Macht, und ein Geheimnis, das ihr Beschützer seit Jahren bewahrt hat. Amalia war nie schwach – jemand sorgte dafür, dass sie das glaubte. Konrads perfektes Leben bricht zusammen, als der Verrat seiner Luna aufgedeckt wird. Sie war nie wertlos – sie war mächtig genug, das Schicksal jedes Rudels zu verändern. Nun muss Amalia entscheiden, ob sie die gedemütigte Luna bleibt – oder die Kraft wird, die man hätte fürchten sollen.
Read
Chapter: Kapitel 21: Selenes Zweifel
Selene ging nicht sofort zurück in ihre Gemächer.Stattdessen blieb sie im leeren Gang direkt vor dem Kellereingang stehen, den Rücken gegen die kalte Steinwand gepresst, das verkohlte Bruchstück der Schatulle noch immer fest in einer Faust umklammert. Es war warm in ihrer Handfläche, eine seltsame, gleichmäßige Wärme, die kein Recht hatte, dort zu sein. Nicht von der Laterne, die sanft an ihrer anderen Hand schaukelte. Nicht von der Wärme ihres eigenen Körpers. Von etwas völlig anderem, etwas, das sie nicht benennen oder erklären konnte, so oft sie den Gedanken auch in ihrem Kopf wendete.Sie hob das Bruchstück und starrte auf das geschwärzte Holz hinab, drehte es langsam zwischen ihren Fingern. Ihr Daumen fuhr immer wieder über die verkohlte Kante, als könnte die Berührung allein ihr sagen, was ihre Augen nicht konnten. Das Fackellicht fing die zerstörte Oberfläche ein und warf kleine orangefarbene Schimmer über ihre Knöchel.Wie? Dieses eine Wort kehrte immer wieder in ihren Gedank
Last Updated: 2026-10-06
Chapter: Kapitel 20: Der Keller
Am nächsten Morgen erwachte Amalia vom Klirren von Ketten. Nicht ihre eigenen, das begriff sie, während sie still lag und mit noch geschlossenen Augen lauschte. Die Ketten eines anderen, irgendwo jenseits der Kellertür klirrend, jedes Glied schabte gegen das nächste in einem langsamen, schleppenden Rhythmus. Irgendwo hinter ihr tropfte Wasser von der Decke, und jeder Tropfen traf den Steinboden mit einer Geduld, die ihr die feinen Haare auf den Armen aufstellte, einen nach dem anderen.Sie stemmte sich langsam hoch, eine zitternde Hand gegen die kalte Wand gestützt, um das Gleichgewicht zu halten. Ihre Wirbelsäule knackte, als sie sich aufrichtete, und sie zuckte bei dem Geräusch zusammen, so scharf war es in der Stille. Ihr ganzer Körper schmerzte von einer Nacht, die sie zusammengerollt auf dem nackten Boden verbracht hatte, jedes Gelenk steif, jeder Muskel wund, sodass selbst das Aufsitzen sich wie ein kleiner Kampf anfühlte. Die feuchte Luft klebte an ihrer Haut wie eine zweite Sc
Last Updated: 2026-10-06
Chapter: Kapitel 19: Die Botschaft
Das erste Tageslicht schlich durch die hohen Fenster der großen Halle von Silvermoon, blass und dünn, und zeichnete lange Streifen aus gräulichem Gold auf den Steinboden.Die Luft trug noch immer den Geruch von schmutzigem Wasser und kalter Asche der vergangenen Nacht in sich, einen sauren, schweren Geruch, der sich hinten im Hals festsetzte. Die Bediensteten bewegten sich leise über den Boden, die Köpfe gesenkt, die Schultern eingezogen, als hofften sie, sich klein genug zu machen, um nicht bemerkt zu werden. Sie hielten ihre Eimer und Tücher dicht am Körper und setzten die Schritte weich. Niemand sah zu dem gesprungenen Holzstuhl hinüber, der noch an der Wand stand. Seine gespaltene Sitzfläche war noch nicht fortgeschafft worden, und er schien den Raum wie eine stumme Anklage zu beobachten. Jeder erinnerte sich an das silberne Licht, das aus Amalias Augen geströmt war, und an das laute Krachen, mit dem das Holz zersprungen war. Selbst jetzt zuckte eine Magd, die an dem Stuhl vorbeig
Last Updated: 2026-09-20
Chapter: Kapitel 18: Das silberne Licht
Das Licht in Amalias Augen wollte nicht verblassen.Es brannte weiter dort, seltsam und hell, und sie spürte es hinter ihren Augen wie einen Druck, der nach draußen drängte. Ihre Brust fühlte sich eng an, als würde eine Hand sie zusammenpressen. Sie kämpfte darum, das Licht zurückzudrängen, aber je stärker sie drückte, desto stärker wurde es. Panik stieg ihr die Kehle hinauf.„Ich kann es nicht stoppen." Ihre Stimme zitterte. „Ich weiß nicht, wie ich es stoppen soll!"Die ganze Halle verstummte schlagartig. Überall starrten Wölfe sie an, wie erstarrt. Ein junger Mann nahe der Wand wich drei schnelle Schritte zurück und stieß dabei gegen die Person hinter ihm. Die Hand einer alten Frau schoss vor und griff nach dem Arm der Person neben ihr. Irgendwo rutschte eine Tasse herunter und schlug auf dem Boden auf, der Aufprall laut genug, dass drei Leute zusammenzuckten.Für eine Sekunde flackerte etwas in Konrads Gesicht auf, vielleicht Überraschung, bevor er es wieder glattstrich und hart w
Last Updated: 2026-09-20
Chapter: Kapitel 17: Die Rückkehr
Amalia saß auf dem kalten Steinboden der großen Halle. Ihre Hände waren fest vor dem Körper gefesselt und ein dickes Tuch bedeckte ihren Mund. Ihr Kopf schmerzte noch von dem Mondbann-Dampf. Ihr Kleid war schmutzig und zerrissen. Sie fühlte sich müde und klein, aber unter der Müdigkeit wuchs tief in ihr die Wut.Die schweren Türen öffneten sich.Selene kam zuerst herein, ihren Arm in Konrads eingehakt. Sie trug ein feines Kleid und ein breites, zufriedenes Lächeln. Als ihre Augen auf Amalia fielen, wurde das Lächeln schärfer.„Na, na“, sagte Selene mit süßer Stimme, die durch die ganze Halle hallte. „Schau an, wer beschlossen hat, nach Hause zu kommen. Die kleine Ausreißerin. Hast du wirklich gedacht, du könntest einfach gehen? Ein wolfloses Ding wie du? Du solltest auf den Knien dem Alpha danken, dass er dich überhaupt dieselbe Luft atmen lässt wie uns.“Einige der Wölfe an den Wänden kicherten.Helena kam als Nächstes herein, ihr Gesicht kalt und stolz. Sie musterte Amalia von oben
Last Updated: 2026-09-17
Chapter: Kapitel 16: Verschleppt
Elias sah Amalia geschockt an. Sein Gesicht wurde bleich. Er wirkte zutiefst verängstigt.„Amalia, du musst dich ausruhen", sagte er.„Nein, Elias." Sie trat näher an ihn heran. Ihre Stimme klang fest. „Ich habe mich genug ausgeruht. Es ist Zeit, dass ich etwas über mich selbst erfahre, über meine Eltern, über mein Volk."Elias stieß einen langen Atemzug aus. Er wirkte unwohl. Er presste die Hand an die Seite seines Kopfes. Das Tuch dort war noch immer feucht von Blut aus dem früheren Kampf.Amalias Augen weiteten sich. „Elias, geht es dir gut?"Sie holte sofort sauberes Wasser und ein neues Tuch. Vorsichtig reinigte sie die Wunde an seinem Kopf erneut. Der Schnitt war noch offen und sah schmerzhaft aus. Sie half ihm, sich auf die hölzerne Liegestatt zu legen, und schob ihm eine gefaltete Decke unter den Kopf.„Amalia", sagte er leise, das Tuch noch immer gegen seinen Kopf gepresst.„Es ist gut, Elias. Wir können später reden, wenn es dir besser geht."Er hielt sanft ihr Handgelenk fe
Last Updated: 2026-09-17
Im Dunkeln beansprucht

Im Dunkeln beansprucht

Aria Hale verbrachte drei Jahre als die perfekte auserwählte Gefährtin. Sie gab ihrem Alpha alles, während er auf eine andere Frau fixiert blieb. Sogar ihr Welpe bevorzugte sie. In der Nacht des Vollmonds, nach einer letzten öffentlichen Demütigung, verweigert Aria die Gefährtenbindung vor dem gesamten Rudel und geht allein in die Wildnis. Sie erwartet nicht zu überleben. Sie wird von Roman Black gefunden—dem gnadenlosen Rogue-Alpha, der die Grenzgebiete beherrscht, die ihr altes Rudel fürchtet. Eine Nacht aus purem Instinkt später markiert er sie. Als sie erfährt, dass der Mann, der sie beansprucht hat, dieselbe Macht ist, die nun ihr früheres Territorium übernimmt, will Aria nichts mehr mit beiden Alphas zu tun haben. Kai, der zu spät erkennt, was er verloren hat, beginnt sie zu jagen. Roman hat nicht die Absicht, sie gehen zu lassen. In einer Welt, in der Ablehnung ein Todesurteil sein kann, ist die größte Gefahr nicht die Wildnis. Es ist der Moment, in dem eine verstoßene Gefährtin aufhört zu funktionieren und anfängt zu wählen.
Read
Chapter: Kapitel 27: Blutpreis
Roman behielt sie am Fluss, nachdem die Bindung zerbrochen war. Er brachte sie nicht sofort zurück zum Haus. Er stand mit leicht gespreizten Füßen, die Arme locker an den Seiten, doch seine Augen hörten nie auf, über den Waldrand zu wandern, suchten die Dunkelheit nach allem ab, das dort nicht hingehörte. Der Himmel war noch dunkel, ein tiefes Kohlegrau, das sich noch nicht aufzuhellen begonnen hatte, als die Ersten seiner Leute eintrafen. Holt kam mit sechs anderen, ihre Stiefel lautlos auf dem festgetretenen Boden. Sie blieben in einiger Entfernung stehen und warteten, ohne zu sprechen, ohne sich zu bewegen. Ihre Blicke gingen zuerst zu dem Mal an Arias Hals, verweilten dort einen Herzschlag zu lange, dann wanderten sie zu Leo, der wach war und dicht an ihrer Seite saß, seine kleine Schulter an ihren Arm gepresst.Leo rieb sich mit einer kleinen Hand über die Brust, die Finger flach über sein Hemd gespreizt, als könnte er das fremde Gefühl damit wieder zurückdrücken.„Das schlechte
Last Updated: 2026-09-24
Chapter: Kapitel 26: Der Claim hält
Roman fuhr schweigend. Seine Hände lagen fest um das Lenkrad, und sein Blick wanderte immer wieder zum Rückspiegel, um die Straße hinter ihnen zu prüfen. Leo schlief zwischen ihnen auf der Rückbank, den Kopf an Arias Seite gelehnt. Seine kleine Brust hob und senkte sich langsam. Die Lichter des Geländes verblassten hinter ihnen, wurden kleiner und kleiner, bis sie verschwanden. Kein Auto folgte.Aria beobachtete, wie die Bäume vorbeizogen. Ihr Körper schmerzte noch immer vom Kampf. Ihre Arme fühlten sich steif an, und ein dumpfer Schmerz saß tief in ihren Schultern. Der kalte Zug unter ihren Rippen war jetzt schwächer, aber er war noch da, wie ein dünner Faden, der von irgendwoher aus der Ferne zog. Jedes Mal, wenn er zog, bewegte sich Leo im Schlaf, seine kleine Hand ballte sich zur Faust an Arias Arm.Sie bogen auf eine Privatstraße ein. Bewegungsmelder-Lichter gingen eines nach dem anderen an, als der Wagen vorbeifuhr, und warfen fleckige Helligkeit in die Dunkelheit. Ein hoher Zau
Last Updated: 2026-09-24
Chapter: Kapitel 25: Rauch
Der Stuhl unter dem Türgriff kratzte noch einen weiteren Zentimeter über den Boden. Aria hielt Leo fest an ihrer Seite auf dem Bett. Sein kleiner Körper war steif wie ein Brett geworden. Draußen vor den geschützten Zimmern schlugen Stiefel hart auf den Flurboden, mehr Füße als die zwei Wachen des Rates, die dort stehen sollten. Ein falscher Geruch drang unter der Tür hindurch. Nicht Riven. Nichts, was sie kannte.Roman stand zwischen ihnen und der Tür, sein Rücken gerade. Er sah sie nicht an.„Bleibt hinter mir", sagte er. „Beide."Die Tür flog nach innen auf. Der Stuhl flog durch die Luft und krachte gegen die Wand. Vier Männer stürmten schnell herein. Dunkle Jacken. Jeans. Keine Rudel-Abzeichen. Ihre Gesichter waren ausdruckslos, der flache Blick bezahlter Männer bei einem einfachen Auftrag. Einer hielt einen kurzen Metallschlagstock. Die anderen hatten ihre Krallen bereits ausgefahren, gekrümmt und scharf.Die Wachen des Rates waren nicht im Flur. Das war das Erste, was falsch war.
Last Updated: 2026-09-16
Chapter: Kapitel 24: Der erste Riss
Sie gingen direkt zu den Heilräumen, liefen schnell den Flur entlang.Mare lag auf einem schmalen Bett. Ihr Gesicht war geschwollen und dunkel von blauen Flecken, ein Auge zugeschwollen, sodass es sich nicht ganz öffnen ließ. Verbände wickelten sich eng um ihre Rippen. Unter der dünnen Decke sah sie klein aus, fast wie ein Kind.Als sie Aria sah, versuchte sie, sich auf die Ellbogen zu stützen. Der Schmerz traf sie hart, und sie sank mit einem scharfen Keuchen zurück auf das Kissen.Aria trat schnell an die Seite des Bettes. Roman blieb nahe der Tür, seine Augen auf den Flur draußen gerichtet. Leo hielt sich fest an Arias Hand und starrte die verletzte Frau mit weit aufgerissenen, ängstlichen Augen an.„Du bist gekommen", flüsterte Mare. Ihre Stimme klang zerrissen, als würde das Sprechen wehtun.„Ich bin gekommen", sagte Aria und setzte sich auf den Bettrand. „Jake hat gesagt, du hättest noch mehr zu sagen."Mares gutes Auge huschte zur Tür, dann zurück zu Arias Gesicht.„Der Angriff
Last Updated: 2026-09-12
Chapter: Kapitel 23: Öffentlicher Anspruch
Die große Halle war bereits voll, als sie eintraten.Wölfe drängten sich an den Seiten des Raums, Schulter an Schulter. Der gesamte Rat saß hinter einem langen Tisch vorne. Kai saß bereits auf seinem Platz, Lila neben ihm. Seine Augen richteten sich sofort auf Aria, glitten dann zum Mal an ihrem Hals, dann zu Leo in ihren Armen.Roman blieb dicht an ihrer rechten Seite. Mehrere Wölfe nahe der Tür sahen noch immer erschüttert aus, blass im Gesicht vom Echo des Mals, das sie draußen gespürt hatten. Einige von ihnen berührten immer wieder ihren eigenen Nacken, als würden sie nach etwas suchen, das nicht da war.Aria ging zu dem offenen Platz vor dem Rat und blieb stehen. Sie setzte sich nicht. Leo blieb still an ihrer Brust, seine kleinen Hände umklammerten ihr Hemd.Die ältere Ratsfrau stand auf, ihr Stuhl kratzte über den Boden.„Wir sind hier, um das Sorgerecht für das Kind Leo zu entscheiden, und um den Angriff auf die Späherin Mare sowie die Anschuldigung gegen Lila Solace zu behand
Last Updated: 2026-09-12
Chapter: Kapitel 22: Romans Grenze
Die Nacht blieb nur für kurze Zeit ruhig.Aria saß auf dem Bett, Leo schlief an ihrer Seite, seine kleine Brust hob und senkte sich. Roman stand wieder am Fenster und beobachtete den dunklen Hof unten. Seine Schultern waren steif, fest verkrampft. Er hatte sich kein einziges Mal hingesetzt, seit Jake gegangen war.Aria beobachtete ihn eine lange Weile.„Du bist wütend", sagte sie.Roman drehte sich nicht um.„Ich bin es leid, in einem Zimmer eingesperrt zu sein, während Leute, die schon versucht haben, uns zu verbrennen, und ein Mädchen halb totgeschlagen haben, immer noch frei draußen herumlaufen."„Der Rat hat die Regeln festgelegt."„Der Rat bewegt sich zu langsam." Romans Stimme blieb tief, aber sie hatte jetzt einen härteren Klang. „Morgen werden sie reden. Sie werden Fragen stellen. In der Zwischenzeit sind die, die den Jungen wollen, immer noch innerhalb dieser Mauern, atmen dieselbe Luft wie wir. Ich kann dich nicht richtig beschützen, hinter einer verschlossenen Tür."Aria ho
Last Updated: 2026-09-12
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status