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Kapitel 25: Rauch

Author: Ejeh
last update publish date: 2026-09-16 10:52:09

Der Stuhl unter dem Türgriff kratzte noch einen weiteren Zentimeter über den Boden. Aria hielt Leo fest an ihrer Seite auf dem Bett. Sein kleiner Körper war steif wie ein Brett geworden. Draußen vor den geschützten Zimmern schlugen Stiefel hart auf den Flurboden, mehr Füße als die zwei Wachen des Rates, die dort stehen sollten. Ein falscher Geruch drang unter der Tür hindurch. Nicht Riven. Nichts, was sie kannte.

Roman stand zwischen ihnen und der Tür, sein Rücken gerade. Er sah sie nicht an.

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  • Im Dunkeln beansprucht   Kapitel 25: Rauch

    Der Stuhl unter dem Türgriff kratzte noch einen weiteren Zentimeter über den Boden. Aria hielt Leo fest an ihrer Seite auf dem Bett. Sein kleiner Körper war steif wie ein Brett geworden. Draußen vor den geschützten Zimmern schlugen Stiefel hart auf den Flurboden, mehr Füße als die zwei Wachen des Rates, die dort stehen sollten. Ein falscher Geruch drang unter der Tür hindurch. Nicht Riven. Nichts, was sie kannte.Roman stand zwischen ihnen und der Tür, sein Rücken gerade. Er sah sie nicht an.„Bleibt hinter mir", sagte er. „Beide."Die Tür flog nach innen auf. Der Stuhl flog durch die Luft und krachte gegen die Wand. Vier Männer stürmten schnell herein. Dunkle Jacken. Jeans. Keine Rudel-Abzeichen. Ihre Gesichter waren ausdruckslos, der flache Blick bezahlter Männer bei einem einfachen Auftrag. Einer hielt einen kurzen Metallschlagstock. Die anderen hatten ihre Krallen bereits ausgefahren, gekrümmt und scharf.Die Wachen des Rates waren nicht im Flur. Das war das Erste, was falsch war.

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    Sie gingen direkt zu den Heilräumen, liefen schnell den Flur entlang.Mare lag auf einem schmalen Bett. Ihr Gesicht war geschwollen und dunkel von blauen Flecken, ein Auge zugeschwollen, sodass es sich nicht ganz öffnen ließ. Verbände wickelten sich eng um ihre Rippen. Unter der dünnen Decke sah sie klein aus, fast wie ein Kind.Als sie Aria sah, versuchte sie, sich auf die Ellbogen zu stützen. Der Schmerz traf sie hart, und sie sank mit einem scharfen Keuchen zurück auf das Kissen.Aria trat schnell an die Seite des Bettes. Roman blieb nahe der Tür, seine Augen auf den Flur draußen gerichtet. Leo hielt sich fest an Arias Hand und starrte die verletzte Frau mit weit aufgerissenen, ängstlichen Augen an.„Du bist gekommen", flüsterte Mare. Ihre Stimme klang zerrissen, als würde das Sprechen wehtun.„Ich bin gekommen", sagte Aria und setzte sich auf den Bettrand. „Jake hat gesagt, du hättest noch mehr zu sagen."Mares gutes Auge huschte zur Tür, dann zurück zu Arias Gesicht.„Der Angriff

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    Die große Halle war bereits voll, als sie eintraten.Wölfe drängten sich an den Seiten des Raums, Schulter an Schulter. Der gesamte Rat saß hinter einem langen Tisch vorne. Kai saß bereits auf seinem Platz, Lila neben ihm. Seine Augen richteten sich sofort auf Aria, glitten dann zum Mal an ihrem Hals, dann zu Leo in ihren Armen.Roman blieb dicht an ihrer rechten Seite. Mehrere Wölfe nahe der Tür sahen noch immer erschüttert aus, blass im Gesicht vom Echo des Mals, das sie draußen gespürt hatten. Einige von ihnen berührten immer wieder ihren eigenen Nacken, als würden sie nach etwas suchen, das nicht da war.Aria ging zu dem offenen Platz vor dem Rat und blieb stehen. Sie setzte sich nicht. Leo blieb still an ihrer Brust, seine kleinen Hände umklammerten ihr Hemd.Die ältere Ratsfrau stand auf, ihr Stuhl kratzte über den Boden.„Wir sind hier, um das Sorgerecht für das Kind Leo zu entscheiden, und um den Angriff auf die Späherin Mare sowie die Anschuldigung gegen Lila Solace zu behand

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    Die Nacht blieb nur für kurze Zeit ruhig.Aria saß auf dem Bett, Leo schlief an ihrer Seite, seine kleine Brust hob und senkte sich. Roman stand wieder am Fenster und beobachtete den dunklen Hof unten. Seine Schultern waren steif, fest verkrampft. Er hatte sich kein einziges Mal hingesetzt, seit Jake gegangen war.Aria beobachtete ihn eine lange Weile.„Du bist wütend", sagte sie.Roman drehte sich nicht um.„Ich bin es leid, in einem Zimmer eingesperrt zu sein, während Leute, die schon versucht haben, uns zu verbrennen, und ein Mädchen halb totgeschlagen haben, immer noch frei draußen herumlaufen."„Der Rat hat die Regeln festgelegt."„Der Rat bewegt sich zu langsam." Romans Stimme blieb tief, aber sie hatte jetzt einen härteren Klang. „Morgen werden sie reden. Sie werden Fragen stellen. In der Zwischenzeit sind die, die den Jungen wollen, immer noch innerhalb dieser Mauern, atmen dieselbe Luft wie wir. Ich kann dich nicht richtig beschützen, hinter einer verschlossenen Tür."Aria ho

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    Morgenlicht fiel durch das Fenster. Es zeichnete ein blasses Viereck auf den Boden. Aber die Anlage fühlte sich nicht ruhig an. Etwas stimmte nicht.Aria saß auf dem Bett. Leo saß neben ihr und hielt einen kleinen geschnitzten Holzwolf, den ihm jemand gemacht hatte. Er drehte ihn immer wieder in seinen Händen, aber er lächelte ihn nicht an. Roman stand am Fenster. Seine Schulter heilte, aber er hielt den Arm noch nah am Körper, als würde es wehtun, ihn zu schnell zu bewegen.Draußen liefen mehr Wachen als sonst über die Wege. Wölfe standen in kleinen Gruppen. Sie redeten mit zusammengesteckten Köpfen. Manche zeigten auf die Gästezimmer. Einige hoben die Stimme, wurden dann wieder still, wenn jemand in ihre Richtung schaute.Aria beobachtete zwei junge Wölfe, die vor zwei älteren nahe dem Trainingsplatz standen. Ein junger Wolf trat vor und sagte etwas, seine Stimme brach dabei. Das Gesicht des älteren Wolfes wurde hart. Er stieß einen Finger gegen die Brust des Jungen. Die jüngeren Wö

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