LOGINAria Hale verbrachte drei Jahre als die perfekte auserwählte Gefährtin. Sie gab ihrem Alpha alles, während er auf eine andere Frau fixiert blieb. Sogar ihr Welpe bevorzugte sie. In der Nacht des Vollmonds, nach einer letzten öffentlichen Demütigung, verweigert Aria die Gefährtenbindung vor dem gesamten Rudel und geht allein in die Wildnis. Sie erwartet nicht zu überleben. Sie wird von Roman Black gefunden—dem gnadenlosen Rogue-Alpha, der die Grenzgebiete beherrscht, die ihr altes Rudel fürchtet. Eine Nacht aus purem Instinkt später markiert er sie. Als sie erfährt, dass der Mann, der sie beansprucht hat, dieselbe Macht ist, die nun ihr früheres Territorium übernimmt, will Aria nichts mehr mit beiden Alphas zu tun haben. Kai, der zu spät erkennt, was er verloren hat, beginnt sie zu jagen. Roman hat nicht die Absicht, sie gehen zu lassen. In einer Welt, in der Ablehnung ein Todesurteil sein kann, ist die größte Gefahr nicht die Wildnis. Es ist der Moment, in dem eine verstoßene Gefährtin aufhört zu funktionieren und anfängt zu wählen.
View MoreArias Puls hämmerte so heftig, dass sie ihn in ihrer Kehle spüren konnte.Roman stand nur wenige Schritte entfernt auf der ruhigen Straße, ruhig auf eine Weise, die ihr die Haut kribbeln ließ. Das Morgenlicht fing den dunklen Stoppelbart an seinem Kiefer und die frische Kratzerstelle nahe seinem Schlüsselbein ein, die sie ihm in der Nacht zuvor hinterlassen haben musste. Das Mal an ihrem Hals pochte einmal, tief und warm, als würde es ihn erkennen.Sie machte einen Schritt zurück.„Bleib weg von mir.“Romans Blick huschte zu der kleinen Bewegung, dann zurück zu ihrem Gesicht. Er sah nicht beleidigt aus. Er wirkte geduldig, so wie ein Mann, der das Ende bereits kannte.„Du zitterst“, sagte er.„Weil du mir gefolgt bist.“„Ich habe dich beansprucht.“ Seine Stimme blieb gleichmäßig. „Das verschwindet nicht, nur weil du im Morgengrauen weggelaufen bist.“Arias Hände ballten sich zu Fäusten an ihren Seiten. Das zerrissene Kleid klebte an ihren Beinen in der kühlen Luft. Die Leute fingen an
Diese Geschichte begann mit einer Frage: Was, wenn die verstoßene Gefährtin nicht zurückkriecht? Was, wenn sie in die Wildnis geht und etwas findet – schlimmer und besser?Aria hat mir beim Schreiben das Herz gebrochen. Zerbrechlich an der Oberfläche, doch darunter Stahl. Roman war sofort da – besitzergreifend, kalt, völlig besessen, nachdem er sie gezeichnet hatte. Ich habe ihn nicht geplant. Er ist einfach passiert.Es kommt noch einiges: Rudelpolitik, ein Junges zwischen zwei Welten und ein Gebietskrieg, der Aria zwingt, sich zwischen ihrer Vergangenheit und einer Zukunft zu entscheiden, die sie sich nie vorgestellt hat.Wenn du verstoßene Gefährten, wilde Beanspruchung und Alphas, die nicht loslassen können, liebst – bist du hier genau richtig.Kai weint später. Tut mir nichleid.
Aria rannte, bis ihre Lungen brannten. Ein scharfer Schmerz bohrte sich in ihre Seite, wie ein Messer unter den Rippen, aber sie hielt nicht an.Kais Geruch lag noch hinter ihr, vom Wind getragen – Kiefer und Rudel und jetzt etwas Schärferes, der Geruch eines Alphas, der endlich beschlossen hatte, die Frau zu jagen, die er drei Jahre lang ignoriert hatte. Sie trieb sich härter an. Wurzeln und Steine rissen an ihren bloßen Füßen. Das zerrissene Kleid flatterte um ihre Beine, während sie rannte. Bei jedem Schritt pochte das Mal an ihrem Hals. Es tat nicht weh wie das gebrochene Band. Es fühlte sich warm an. Lebendig. Wie ein zweiter Herzschlag, den sie nicht abstellen konnte.Sie hasste, dass sie es bemerkte. Sie hasste, dass ein Teil von ihr es fast mochte.Als sie endlich eine asphaltierte Straße durch die Bäume sah, weinte sie beinahe vor Erleichterung. Sie stolperte auf den Asphalt, die Brust hechelte, und zwang sich, zum Gehen zu verlangsamen. Rennen würde die Leute nur starren las
Die Augen in der Dunkelheit kamen nicht näher. Noch nicht.Aria lag an den Baumwurzeln, zitterte noch immer. Ihre Brust schmerzte bei jedem Atemzug. Das gebrochene Band fühlte sich an wie eine offene Wunde. Ihr Wolf war in ihr still geworden, zusammengekauert irgendwo klein, zu müde, um auch nur den Kopf zu heben. Sie hatte nichts mehr übrig. Wenn das, was da draußen war, ihr wehtun wollte, war es ihr fast egal.Ein tiefes Knurren kam aus der Dunkelheit. Es klang nicht wie eine Bedrohung. Es klang, als würde jemand entscheiden, was sie war.Dann trat er aus den Schatten.Er war groß, mit breiten Schultern und dunklem Haar. Sein Gesicht wirkte hart, als lächelte er nicht oft. Seine Augen fingen das Mondlicht ein und blitzten silbern. Sie konnte Regen an ihm riechen und etwas wie Stahl. Er roch nach Macht, aber nicht nach Rudelmacht – kein Band, keine Bindungen an irgendjemanden. Nur seine eigene Stärke.Roman Black.Ihr Herz setzte aus. Sie versuchte, sich aufzusetzen, und schaffte es











