
Die wiederentflammte Liebe des Milliardärs
„Du hast mir meinen Sohn gestohlen!", brüllte Regan.
Drei Jahre nach einer erbitterten Scheidung steckt Ruby Hampton in einer verzweifelten Lage. Ihr einst so vielversprechendes Unternehmen steht kurz vor dem Ruin, und der einzige Mann, der mächtig genug ist, um es zu retten, ist ausgerechnet derjenige, dem sie geschworen hatte, nie wieder gegenüberzutreten: ihr kalter, gnadenloser Ex-Ehemann, der Milliardär Regan Mason.
Regan erklärt sich bereit, ihr zu helfen, allerdings nur unter einer Bedingung. Ruby muss seine persönliche Assistentin werden.
Erneut gefangen in seiner Welt, sieht sich Ruby gezwungen, sich Gefühlen zu stellen, die sie längst begraben glaubte, einer skrupellosen neuen Verlobten und den Fragen, die Regan einfach nicht loslassen will. Warum ist Ruby damals ohne ein Wort gegangen? Und warum hat sie ihm ihren gemeinsamen Sohn verschwiegen?
Als die Wahrheit endlich ans Licht kommt, will Regan mehr als nur Antworten. Er will seinen Sohn, eine zweite Chance als Vater und die Frau zurück, die einst sein Herz besaß. Doch Ruby ist nicht mehr die Frau, die er vor drei Jahren verlassen hat.
Einst hat die Liebe sie zerstört. Können sie die Wahrheit lange genug überleben, um sie wieder aufzubauen?
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Chapter: WENN DAS LEUGNEN SCHEITERT.REGANS PERSPEKTIVEIch war mit einem schmerzhaften Kater aufgewacht, doch der verdoppelte sich in dem Moment, in dem mein Blick auf den zärtlichen Namen auf Rubys Display fiel.Reue durchströmte meine Seele.Ich wünschte, ich hätte es nicht herausgezogen.Die Liebes-Emojis darin ließen meinen Körper vor einer tiefen Eifersucht erzittern, von der ich nie gewusst hatte, dass es sie gibt.Ich sollte diese Frau eigentlich hassen, doch hier stand ich und starrte hilflos auf ihr Handy, anstatt mich um meine eigenen Angelegenheiten zu kümmern.Ich fragte mich, ob das der Mann war, für den sie mich verlassen hatte, und hob den Finger, um den Anruf wegzudrücken, doch sie riss es mir aggressiv aus der Hand, bevor ich es tun konnte.Ich biss die Zähne zusammen und ignorierte den sauren Geschmack auf meiner Zunge, als ich den Kopf zu ihr hob.„Was verbirgst du?” Ich brachte ein betont gleichgültiges Lächeln zustande.„Es ist mein Handy”, erwiderte sie, um deutlich zu machen, dass es ihr persönlic
Last Updated: 2026-09-23
Chapter: IHRE GRÖSSTE ANGSTRUBYS PERSPEKTIVEIch erstarrte auf dem Bett, meine Handflächen lagen noch immer flach auf seiner Brust, während mein Verstand versuchte zu begreifen, was gerade geschah.Mein Ex-Mann küsste mich.Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken, als er an meiner Unterlippe saugte, als wäre sie sein liebster Lutscher.Ein tiefes, frustriertes Grunzen entwich seiner Kehle, als ich mich nicht sofort für ihn öffnete.Seine Augen waren dunkel und schwer vor Verlangen, während mein Herz so heftig schlug.Meine Beine fühlten sich taub an.In dem Moment, in dem sich mein Mund vor Schreck öffnete, nutzte er die Gelegenheit und schob seine Zunge gierig zwischen meine geöffneten Lippen, und ich schmeckte Alkohol auf meiner Zunge.Das brachte mich augenblicklich wieder zur Besinnung. Ich sammelte die ganze Kraft, die mir noch geblieben war, und stieß ihn so fest von mir, dass er neben mir auf den Rücken fiel.Er wollte mich immer noch nicht loslassen.Ich atmete schwer aus und blieb einen Moment in m
Last Updated: 2026-09-23
Chapter: Eifersüchtig? Keine ChanceRubys Sicht„Mr. Mason, der Wagen wartet."Ich klopfte einmal an seine Schlafzimmertür und zwang meiner Stimme einen unbeteiligten, professionellen Ton auf. Nur eine weitere geschäftliche Nacht. Nichts weiter.Noch immer keine Antwort. Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr und dann wieder zur Tür, runzelte die Stirn und stieß die Tür auf.Was ich sah, ließ mich erstarren.Auf dem Bett lag Victoria, kaum bekleidet. Um ihren Körper hatte sie nur ein Seidentuch geschlungen, das der Fantasie nichts überließ.Genauer gesagt konnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie darunter nackt war. Sie lag ausgestreckt auf Regans Bett, sah mich selbstgefällig an, die Lippen zu einem Grinsen verzogen, während sie mit einer manikürten Hand durch ihr zerzaustes Haar fuhr.Direkt vor dem Kleiderschrank stand Regan und knöpfte sein schwarzes Hemd zu. Er würdigte mich kaum eines Blickes, obwohl ich einfach hereingeplatzt war. „Du bist früh dran", begann er, als wäre nichts geschehen. Was genau war eige
Last Updated: 2026-09-07
Chapter: PapierschnitteRegans SichtSie klopfte nicht.Sie stürmte einfach herein, als würde ihr der Laden immer noch gehören, unter dem geschockten Blick meiner Assistentin.Ich hatte kaum Zeit, das Eindringen zu verarbeiten, bevor mein Blick auf sie fiel. Innerhalb einer Sekunde zersprang mein eisiger Ausdruck in tausend Stücke, Wärme erfüllte mein Herz, und mein Gesicht erhellte sich zu einem Lächeln.„Engel", sagte ich, der Name entglitt mir wie aus reiner Gewohnheit. Meine Stimme war warm, einladend, vielleicht sogar hoffnungsvoll. „Was machst du…" Hatte sie von der Überraschung zu ihrem Geburtstag erfahren? Nein, unmöglich. Niemand hätte es gewagt, es ihr zu verraten.Ich war noch dabei, alle Möglichkeiten durchzugehen, als sie eine Mappe auf meinen Schreibtisch knallte und mich damit unterbrach. „Unterschreib das." Meine Brauen zogen sich zusammen, als ich hinabblickte. Ein einzelner, fett gedruckter Titel oben auf der Seite ließ mein Herz stillstehen. Scheidungsantrag. Wie bitte?Langsam lehnte ich
Last Updated: 2026-09-07
Chapter: „Pläne ändern sich"Regans SichtVictorias Finger lagen schon wieder an meinem Nacken.Seit ein paar Minuten war sie schon dabei, presste ihre Lippen an mein Kinn und meinen Hals und flüsterte Dinge, die ich längst nicht mehr wahrnahm. Ihr Parfüm war schwer und erstickend, die Sorte, die ihre Anwesenheit ankündigte, noch bevor sie überhaupt einen Raum betrat, und gerade jetzt bewirkte es bei mir absolut nichts.Gar nichts.„Hör auf, Victoria", murmelte ich und zog zum dritten Mal ihre Hände von meinem Kragen weg.Sie schmollte, so wie sie es immer tat, wenn sie nicht bekam, was sie wollte, ihre Unterlippe vorgeschoben, als hätte dieser bestimmte Gesichtsausdruck bei mir jemals gewirkt. „Ach komm schon. Gefällt dir das etwa nicht?"Es gefiel mir durchaus, solange ich nicht nachdachte. Was inzwischen immer seltener vorkam.Sie schob ihre Hände wieder unter mein Hemd, ihr Mund fand erneut meinen Hals, und ich spürte absolut nichts außer leichter Gereiztheit.„Mein Flug geht in ein paar Stunden", sagte ich f
Last Updated: 2026-09-07
Chapter: Tapferer kleiner LöweRubys Sicht„Leo, du solltest inzwischen längst schlafen. Willst du morgen zu spät zur Schule kommen?", fragte ich lachend, obwohl ich schon wusste, dass ich nicht die Antwort bekommen würde, die ich mir wünschte.Der kleine Wildfang rührte sich nicht. Stattdessen schlang er seine Arme um meinen Hals, während seine weichen, dunklen Locken verspielt gegen meine Wangen strichen und er den Kopf schüttelte.Mit einem leichten Lächeln setzte ich ihn höher auf meinen Schoß und machte es mir auf seinem Bett bequem. Er war stur, ganz wie sein Vater.„Schatz, warum erzähle ich dir nicht morgen zwei verschiedene Geschichten? Hm?"„Nein", quengelte er und rieb sich die müden Augen. „Will Leo, der tapfere kleine Löwe, bitte."Ich seufzte. Er hatte wieder gewonnen.„Na gut. Aber danach musst du schlafen."Leo nickte eifrig und kuschelte sich tiefer unter seine Decke. Ich zog die Decke um ihn zurecht und räusperte mich dramatisch.„Es war einmal ein tapferer kleiner Löwe namens Leo."Sofort breitet
Last Updated: 2026-09-07