
Eine Lawson Witwe
DER ZWILLING, DEN ICH NIE LIEBEN SOLLTE
Ich wurde durch einen Fehler zur Lawson.
Eine rücksichtslose Nacht hinterließ mich schwanger, verlassen von dem Mann, den ich liebte, und gezwungen in eine lieblose Ehe mit Philip Lawson – dem Erben einer der mächtigsten Familien in New York.
Ich hatte nie erwartet, meinen Ehemann zu lieben.
Doch irgendwie tat ich es.
Bis Philip starb.
Sein Tod brachte seinen eineiigen Zwillingsbruder Elias zurück in mein Leben.
Er glaubt, dass ich mehr über den Tod seines Bruders weiß, als ich zugebe. Ich sollte ihn dafür hassen, dass er mich verdächtigt.
Stattdessen wache ich nach einer betrunkenen Nacht in seinen Armen auf – ohne Erinnerung daran, wie ich dorthin gekommen bin.
Er ist der Zwilling meines toten Ehemanns.
Ich bin die Witwe seines Bruders.
Wir sollten uns niemals berühren.
Doch verbotenes Verlangen hat sich noch nie um Konsequenzen geschert.
Und als meine Vergangenheit in Gestalt des Mannes zurückkehrt, der mich einst verlassen hat, finde ich mich gefangen zwischen zwei Männern, vergrabenen Geheimnissen und einem Mord, der mir vielleicht näher ist, als ich je geahnt habe.
Denn je mehr ich mich an die Nacht erinnere, in der Philip starb …
desto mehr fürchte ich, dass ich die eine Person bin, der Elias niemals vertrauen sollte.
Ler
Chapter: 5Maras Perspektive Andrea war die Erste, die das Schweigen brach. „Eine Abtreibung?“, zischte sie und griff nach den Papieren, als müsste sie den Beweis selbst sehen. „Also hast du die ganze Zeit so getan, als wäre es eine Fehlgeburt gewesen?“ Sie verschränkte die Arme und hob das Kinn mit offener Abscheu. „Du schuldest dieser Familie eine Erklärung, Mara. Eine richtige.“ Mein Arztbericht lag in ihren Händen, aber mein Kopf kämpfte immer noch damit, das Geschehene zu begreifen. Camille sagte kein Wort. Sie schob einfach ihren Stuhl zurück, stand auf und ging nach oben, ohne mich anzusehen. Ihr Schweigen tat mehr weh als jede Anschuldigung. „Und ich wette, Philip hatte keine Ahnung davon“, fuhr Andrea fort, ihre Stimme wurde schärfer. „Nach allem, was diese Familie für dich getan hat, hast du so etwas vor ihm verheimlicht. Du bist so ein undankbares Gör.“ Sie zischte die letzten Worte, bevor sie hinausstürmte. Der Raum versank in Stille. David war der Einzige, der noch am Tisc
Última atualização: 2026-09-18
Chapter: 4Maras PerspektiveBei Tagesanbruch brannten meine Augen davon, die ganze Nacht wach gelegen zu haben.Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, sah ich Philips Kopf gegen den Tisch schlagen. Ich sah meine eigenen Hände, die ihn stießen, spürte die Kraft davon erneut und wachte auf, bevor ich sehen konnte, was als Nächstes geschah. Ob es wirklich eine Erinnerung war oder einfach nur mein Verstand, der mich quälte – ich konnte es nicht mehr sagen.Ich zog mich langsam an, kaum bewusst, was ich anzog. Ich musste mich beschäftigen. Wenn ich mich in der Firma in Arbeit vergrub, konnte ich den Albtraum vielleicht vergessen, und sei es nur für ein paar Stunden.Als ich nach draußen trat, öffnete der Fahrer die Autotür für mich. Ich glitt auf den Rücksitz und wartete, dass Elias dazu stieg.Er tat es nicht.Nach ein paar Sekunden beugte ich mich vor und sah den Fahrer an. „Wo ist Elias?“„Er ist heute Morgen sehr früh weggefahren, Ma’am. Er hat mich gebeten, Sie zur Firma zu bringen.“Ich lehnte
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Chapter: 3Maras Perspektive David wich sofort zurück und räusperte sich, als hätte er plötzlich erinnert, wo er war. „Oh … ja.“ „Schatz“, sagte Andrea und schlang ihre Hände um seinen Arm, bevor sie ihre Aufmerksamkeit mir zuwandte. „Ich wusste nicht, dass du Hunger hast. Ich kann die Hausmädchen rufen, damit sie dir etwas zubereiten, damit du hier nichts machen musst.“ Ich hatte kein Interesse an der Show, die sie gerade abzog. Der Anblick, wie sie neben David stand und sich vollkommen wohlfühlte, ließ etwas Bitteres in mir verdrehen. Ich ging einfach hinaus. Am nächsten Morgen machte ich mich für meinen ersten Tag in der Firma fertig. Als ich nach draußen trat, wartete Elias bereits im Auto. Ich öffnete die Tür und stieg ein, ohne ein Wort zu sagen. Die Fahrt war schmerzhaft still. Elias sprach kein einziges Mal, und ich auch nicht. Ich hielt den Blick fest aufs Fenster gerichtet, beobachtete die vorbeiziehende Stadt und tat so, als wäre es mir vollkommen angenehm, das Auto mit dem Mann
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Chapter: 2Maras Perspektive Das Frühstück begann, und ich versuchte alles Mögliche, um so zu tun, als ginge es mir gut. Camille deutete auf den leeren Stuhl neben sich, damit Elias Platz nehmen konnte. Den Platz, der genau mir gegenüber lag. Meine Augen blieben auf meinen Teller gerichtet. Ich schob das Essen mit der Gabel hin und her, während das Gespräch am Tisch weiterging. Mein Appetit war in dem Moment verschwunden, als ich realisierte, dass der Mann mir gegenüber derselbe war wie an jenem Abend. „Es ist schade, dass wir dich auf der Verlobungsfeier nicht gesehen haben“, sagte Camille. „Wir haben wirklich damit gerechnet, dass du da bist, aber ich bin froh, dass du endlich zurück bist. Das Haus hat dich wirklich gebraucht.“ „Ich bin erst spät in der Nacht angekommen und war zu müde, um zur Verlobungsfeier zu gehen.“ Elias wandte sich an Andrea. „Herzlichen Glückwunsch zu eurer Verlobung.“ „Danke“, antwortete Andrea mit einem strahlenden Lächeln. „Es bedeutet mir viel, dass du in so e
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Chapter: 1Maras Perspektive „Warum war ich dir nicht genug?“ Das war das Letzte, was ich zu dem Fremden sagte, bevor ich ihn küsste. Zumindest war das, was ich noch in Erinnerung hatte. Heute Abend fand Andreas Verlobungsfeier im Lawson-Anwesen statt, und der Anblick meines Ex-Freundes David an der Seite meiner Schwägerin hatte jede alte Wunde wieder aufgerissen. David und ich hatten uns einmal tief geliebt, doch alles wurde kompliziert, als ich ungewollt mit dem Kind von Philip Lawson schwanger wurde. So landete ich in einer arrangierten Ehe mit dem Lawson-Erben – und diese Ehe zerriss David und mich. Das Schlimmste? Philip hatte mich nie geliebt. Jahre lang hatte ich als seine Frau gelebt und mich dabei wie nichts weiter als eine Fremde in seinem Haus gefühlt. Und nach seinem Tod behandelte mich seine Familie so, als hätte ich dort nie dazugehört. Als ich also heute Abend David neben Andrea stehen sah, lächelnd, als hätte er alles vergessen, was wir einmal geteilt hatten, traf es mic
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