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Romane von Joy

Wiedergeborene Luna: Ich, Natalia, lehne dich als meinen Alp

Wiedergeborene Luna: Ich, Natalia, lehne dich als meinen Alp

ActionAbenteuerAlphaOmegaWerwolfAffäreRache
Von ihrer Zwillingsschwester getötet und von ihrem Gefährten, Alpha Damian, ihres seltenen Blutes beraubt, stirbt Natalia in Silber gekettet. Doch das Schicksal schenkt ihr eine zweite Chance. Sie erwacht an ihrem achtzehnten Geburtstag, drei Stunden vor der Luna-Beanspruchungszeremonie. Bevor Damian sie demütigen und am Altar zurückweisen kann, weist Natalia ihn zuerst zurück, nimmt das uralte Mondrelikt an sich und heiratet den skrupellosen Lycan-König.
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Chapter: Kapitel 4: Das Gift schlägt zurück
Die Telefonleitung war tot.Alexander warf den Hörer ohne einen weiteren Blick auf die Ledskonsole. Die Stille im Wagen war dick und wurde nur vom gleichmäßigen Summen des Motors unterbrochen, der die nördlichen Meilen verschlang.Ich sah auf den schweren goldenen Ring an meinem Zeigefinger. Der schwarze Diamant fing das schwache Licht des Armaturenbretts ein, kalt und unnachgiebig.„Eure Königin?“, fragte ich und hob eine Augenbraue. „Wir haben uns auf einen Vertrag die Hand gegeben, König Alexander. Wir haben keine Hochzeit gefeiert.“Alexander lehnte sich gegen die Kopfstütze zurück, ein träges Grinsen zog an seinen Lippen. „Hätte ich ihm gesagt, du seist mein Gast, würde er Attentäter schicken. Hätte ich ihm gesagt, du seist meine Gefangene, würde er Unterhändler schicken. Aber sag einem gierigen Hund, dass ein anderer Wolf seine Beute für sich beansprucht hat? Dann frisst er vor Wut seine eigene Leber und macht dumme Fehler.“Er streckte die Hand aus, sein Daumen strich leicht üb
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-17
Chapter: Kapitel 3: Der kalte Ritt und das Zeichen des Königs
Die schwere Tür des schwarzen Wagens fiel mit einem dumpfen Schlag ins Schloss.Das Geräusch schnitt den kalten Wind ab. Es schnitt das Bellen der Hunde von Silver Crest ab. Im Inneren war der Wagen warm und roch nach teurem Leder, dunklem Whiskey und Kiefernholz.Ich lehnte mich in den weichen Ledersitz zurück, mein Herz schlug schnell. Mir gegenüber saß Alexander.Er zog seinen dunklen Mantel aus und warf ihn auf den Sitz neben sich. Seine breiten Schultern spannten den feinen Stoff seines schwarzen Hemdes. Die gezackte schwarze Rune an seinem Hals schien sich leicht unter seiner blassen Haut zu bewegen. Er goss bernsteinfarbene Flüssigkeit in ein kleines Kristallglas und sah mich mit kalten, silbernen Augen an.„Trink“, sagte er und hielt mir das Glas hin. „Deine Hände zittern, kleine Wölfin.“Ich sah auf das Glas, dann direkt in seine Augen.„Ich trinke kein Gift“, sagte ich ruhig. „Und ich zittere nicht vor Angst.“Alexander hielt inne. Sein Mundwinkel zuckte nach oben, zu einem
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-17
Chapter: Kapitel 2: Die Bestie im schwarzen Panzerwagen
Kalte Bergluft brannte in meinen Lungen, aber ich wurde nicht langsamer.Hinter mir heulten die Alarmsirenen von Silberkamm wie sterbende Bestien. Rote Notlichter pulsierten gegen den Nebel und färbten die Kiefernnadeln in der Farbe vergossenen Blutes.„Fangt sie!“„Verfolgt ihre Spur! Lasst sie nicht an den Fluss!“Rufe zerrissen den Dunst. Rudelkrieger brachen durch das Unterholz und knackten Zweige unter schweren Pfoten. Sie verwandelten sich in ihre Wölfe. Wenn Damians Vollstrecker mich jetzt erwischten, würden sie sich gar nicht erst mit dem Altar aufhalten. Sie würden mich direkt zu den Silberketten schleifen, während Damian sich das Blut vom Kinn wischte.Ich sprang über einen morschen Baumstamm, meine Stiefel gruben sich in den feuchten Schlamm. Meine frisch erwachte Wölfin summte in meinen Adern, rastlos, wild und hungrig. Weil ich den vergifteten Tee vertauscht hatte, war meine Kraft vollkommen unversehrt.„Wohin laufen wir?“, knurrte meine innere Wölfin und schnupperte im k
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-17
Chapter: Kapitel 1: Der Altar und das Gift
Der kalte Eisenboden war das Einzige, was ich spürte, als ich starb.Ich war in einem pechschwarzen Keller unter dem Rudelhaus eingesperrt, meines Titels, meiner Kleider und meiner Würde beraubt. Schwere Silberketten waren um meine wunden Handgelenke gewickelt und fraßen sich in meine Haut, bis ich mein eigenes verbranntes Fleisch riechen konnte.Über mir stand Alpha Damian, mein Gefährte, mein Beschützer, der Mann, dem ich mein ganzes Leben anvertraut hatte.Neben ihm stand Anabelle, meine Zwillingsschwester. Sie trug ein funkelndes weißes Seidenkleid und hielt einen klaren Glaskelch in der Hand.„Halt still, Natalia“, hatte Damian gesagt, seine Stimme flach und ohne jede Wärme. Er rammte einen Silberdolch in meinen Unterarm und sah zu, wie die purpurrote Flüssigkeit herausquoll. Er fing jeden einzelnen Tropfen im Kelch auf und reichte ihn direkt an Anabelle weiter.„Warum?“, hatte ich mit aufgesprungenen Lippen hervorgewürgt und dabei Blut gehustet. „Damian … wir sind Schicksalsgefä
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-17
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