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Alessia Monroe
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Romane von Alessia Monroe

Geheuert, um meinen Gefährten zu töten

Geheuert, um meinen Gefährten zu töten

Dunkle RomantikWerwolfStarke weibliche HauptfigurAlphaLunaKriegerVerratArrangierte EheRache
»Jetzt nicht.« Das waren die letzten Worte, die Alpha Dominic Falkner zu seiner Frau sagte, während ihre fünfjährige Tochter unweit einer Klippe vermisst wurde. Fünf Jahre lang war Isaura Rainer die perfekte Luna gewesen. Sie lächelte, gehorchte und wartete darauf, geliebt zu werden. Bis ein einziges Foto ihr offenbarte, wo ihr Mann sich stattdessen aufhielt: bei einer Frau, die ihr aufs Haar glich. Am nächsten Morgen war ihre Tochter tot. Bis zum Abend hatte Isaura sie begraben, die Scheidungspapiere unterzeichnet und das Territorium für immer verlassen. An der Grenze kniete eine Reihe von Auftragsmördern vor ihr nieder. Die stille Luna war in Wahrheit Adielle, die Königin der Laternengilde. Nur wenige Tage später bot ihr ein mächtiger Alpha den Platz an seiner Seite als Luna an – und einen Vertrag: Töte Dominic Falkner. Sie willigte ein. Und sie meinte es ernst. Doch als ihre Klinge seine Kehle berührte, brannte sein Schmerz plötzlich auf ihrer eigenen Haut. Die Scheidung hatte das Ritual gebrochen, das die Wahrheit verborgen hielt. Dominic war ihr vorbestimmter Gefährte. Sein Wolf war erwacht, und er dachte nicht daran, sie gehen zu lassen. Er will sie zurück? Dann kann der Alpha, der einst »Jetzt nicht« sagte, vor ihr auf die Knie gehen und flehen.
Lesen
Chapter: Kapitel 5: Adielle
»Wir haben ein Begräbnis für Sie abgehalten, Eure Majestät.«Anselm sagte es leise, während wir die Steinstufen unter der alten Kathedrale hinabstiegen. »Vor zwei Jahren. Ein leerer Sarg, und der halbe Hofstaat hat geweint. Die andere Hälfte hat angefangen, Ihre Stühle zu zählen.«»Wer hat gezählt?«»Sie werden sie noch kennenlernen.«Niemand erinnert sich an die Kathedrale. Sie ist vernagelt, seit ich denken kann, Unkraut wuchert in den Gängen, und durch das Dach regnet es hinein. Niemand schaut je unter den Altar. Es führen sieben feuchte Treppenfluchten hinab, und dann steht man vor einer schwarzen Eisentür mit einer eingemeißelten Laterne in der Mitte. Bei Anselms Berührung schwang sie auf.Die Halle hatte sich nicht verändert. Lang, niedrig und gewölbt, gebaut dort, wo einst eine Krypta gewesen war. Kerzen brannten in Eisenringen an den Wänden. Am ferneren Ende stand auf einem Podest aus drei Stufen ein Stuhl, der aus schwarzer Eiche geschnitzt war. Staub lag auf den Armlehnen.Z
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30
Chapter: Kapitel 4: Die letzte Unterschrift
»Drei Tage, Luna. Die alten Riten verlangen, dass wir drei Tage warten, ehe die Erde ein Kind aufnimmt.«Die Älteste Hesper stand mit einer Laterne in der Hand am Rand des Mondgartens. Hinter ihr lag das Herrenhaus im Dunkeln, abgesehen von einem einzigen Fenster. Seinem.»Die alten Riten wurden von Menschen verfasst, die nie ein Kind aus einer Leichenhalle getragen haben«, sagte ich.»Isaura.«»Dann stellt mich vor den Rat und verhängt eine Strafe gegen mich.« Ich blickte nicht auf. Ich kniete unter den weißen Lilien, wo Mirabel früher immer Nachtfaltern nachgejagt war, und die Erde war hart wie altes Brot. Ich hatte keinen Spaten. Ich hatte keinen gewollt. »Oder gehen Sie zu Bett, Älteste.«Einen langen Augenblick lang sagte sie nichts. Dann hörte ich, wie sie die Laterne auf dem Steinweg abstellte, und ihre langsamen Schritte entfernten sich.Sie ließ das Licht zurück. Ich habe ihr nie dafür gedankt.Ich grub mit den Händen. Die ersten paar Zentimeter gingen leicht. Dann begann der
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30
Chapter: Kapitel 3: Wo warst du?
»Luna, tun Sie das nicht.«Soren legte draußen vor dem Keller der Krankenstation eine Hand um mein Handgelenk. Das Mittagslicht drang nie in diesen Flur. Ein kalter, sauberer Geruch drang unter der Tür hervor – von der Sorte, die versucht, etwas zu überdecken.»Lassen Sie mich das machen«, sagte er. »Ich werde sie für Sie identifizieren. Der Arzt sagt, der Fluss ist unbarmherzig. Sie sollten dieses Bild nicht für den Rest Ihres Lebens mit sich herumtragen.«»Nimm deine Hand von mir.«»Luna, bitte.«»Ich habe sie neun Monate lang ausgetragen, Soren. Ich kann sie mir neun Minuten lang ansehen.«Er ließ los. Etwas flackerte über sein Gesicht. Es sah weniger wie Trauer aus als vielmehr wie Besorgnis, und ich legte es im Hinterkopf für später ab – so, wie ich früher alles im Rahmen eines Lebens abgelegt hatte, an das ich mich eigentlich nicht erinnern sollte.Ich stieß die Tür auf.Der Raum war klein, weiß und viel zu hell. In der Mitte stand ein Stahltisch, auf dem eine Form lag, die so k
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30
Chapter: Kapitel 2: Die Frau mit meinem Gesicht
»Treten Sie zurück, Luna. Sie verwischen die Spuren.«Die Älteste Hesper Quill stand in ein graues Schultertuch gehüllt auf dem Gratweg, während zwei junge Wölfe einen Regenschirm über ihr weißes Haar hielten. Es war längst nach Mitternacht. Die Laternen des Suchtrupps tanzten wie träge Glühwürmchen zwischen den Bäumen.»Ich lese den Boden, Älteste.«»Eine Luna kniet nicht im Dreck. Überlassen Sie das den Fährtenlesern.«»Die Fährtenleser sind über alles drübergetrampelt.« Ich blickte nicht auf. »Zweimal.«Sie schnaubte. Hesper war siebzig, scharf wie eine Glasscherbe, und sie hatte mir nie verziehen, dass ich als Auserwählte aus einem kleineren Rudel stammte. »Würde ist wichtig, Kind. Das ganze Rudel sieht zu.«»Meine Tochter wird vermisst. Das Rudel kann zusehen, worauf immer es Lust hat.«Ich wandte mich wieder den Abdrücken zu.Stundenlanger Regen hatte die Ränder aufgeweicht, aber wer zu lesen verstand, konnte sie noch immer erkennen. Mirabels kleine Abdrücke führten zum Geländer
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30
Chapter: Kapitel 1: Jetzt nicht
»Mirabel ist nicht am Grat. Sie ist nirgendwo.«Ich sagte es von der Tür des Lageraums aus, während Regen von meinen Ärmeln auf den polierten Boden tropfte. Sechs Männer standen um den Kartentisch herum, und nicht einer von ihnen drehte den Kopf.Dominic stand am anderen Ende, beide Hände flach auf das Holz gepresst. Alpha Dominic Falkner, seit fünf Jahren mein Ehemann. Seinen Nacken kannte ich noch immer besser als sein Gesicht.»Hast du mich gehört?«»Ich habe dich gehört.«»Die Nanny hat sie vor zwei Stunden am Gartentor aus den Augen verloren. Die Wachen haben den Gratweg dreimal abgesucht. Sie ist nicht dort.«»Dann sucht ihn ein viertes Mal ab.«Er hatte noch immer nicht aufgesehen. Mein Daumen fand meinen Ehering und drehte ihn einmal um den Finger. Eine Unart von mir, wenn ich schreien wollte und es nicht konnte. In diesen fünf Jahren hatte dieser Ring eine Menge Schreien für mich übernommen.Neben ihm beobachtete mich sein Beta, Soren Aldric, mit ruhiger, geduldiger Miene – w
Zuletzt aktualisiert: 2026-10-30
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