Die Reue meines Ex-Mannes ~ Will er mich jetzt zurück?

Die Reue meines Ex-Mannes ~ Will er mich jetzt zurück?

last updateLast Updated : 2026-08-23
By:  Jennifer M. LopezOngoing
Language: Deutsch
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Man sagte ihr, ihr Baby sei gestorben. Sie akzeptierte es. Sie trauerte, sie machte weiter. Dann flüsterte ihr eine Fremde drei Worte zu, die alles zerstörten: „Dein Baby lebt." Danielle gab alles für einen Mann auf, der sich nie für sie entschieden hatte. An Heiligabend, schwanger und allein, bekam sie Scheidungspapiere statt einer „Frohen Weihnachten". „Ich habe dich wegen meiner Mutter geheiratet", sagte er ausdruckslos. „Jetzt, wo sie verstorben ist und die Frau, die ich wirklich liebe, zurückgekommen ist, ist es Zeit, dass wir getrennte Wege gehen. Ich will die Scheidung." Und plötzlich könnte der Mann, der sie zerstört hat … derjenige sein, der ihr Kind aufzieht …

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Chapter 1

Kapitel 1

Danielles POV

Es war Heiligabend, und ich war allein zu Hause.

Der Schneesturm tobte draußen, heftige Winde fegten durch die Luft und trugen Schneeflocken mit sich, die den Boden weiß bedeckten. Es war eisig kalt, obwohl die Klimaanlage warme Luft ausstieß. Ich zitterte leicht und hielt meinen Blick auf den Bildschirm vor mir gerichtet.

„Auf der Straße, die zum Newton-Netzwerk führt, hat sich gerade ein schwerer Unfall ereignet." Meine Augen zuckten leicht, als ich diese Worte des Nachrichtensprechers hörte. Mein Mann war irgendwo dort in der Nähe.

„Eine Person, deren Identität noch nicht bekannt ist, kam bei dem tragischen Vorfall ums Leben, während zwei weitere schwer verletzt wurden." Ich konnte fühlen, wie mein Herz in meiner Brust hämmerte, während ich gespannt auf den Bildschirm starrte, in der Hoffnung, einen Blick auf das Auto der Beteiligten zu erhaschen.

Obwohl sich der Unfall genau vor seinem Büro ereignet hatte, betete ich, dass Jayden nicht eines der Opfer war.

„Ich meine … er ist Jayden. Wenn etwas passiert wäre, würden die Nachrichten es sagen." Mit diesem Gedanken beruhigte ich mich, lehnte mich auf dem Sofa zurück und schloss die Augen.

Allein in Jaydens riesiger Villa zu sein, fühlte sich an wie die Hölle. Sogar an Heiligabend aß ich das Abendessen allein. Wenn du mich fragst, ob mir diese Villa gefällt, würde ich sagen, natürlich gefällt sie mir, aber sie würde mir noch besser gefallen, wenn mein Mann neben mir sitzen würde. Wenn nicht er, dann wenigstens irgendjemand.

Sein Vater und seine Schwester würden erst morgen ankommen. Und egal wie sehr ich bettelte, niemand aus meiner Familie war bereit, an Weihnachten zu kommen, weil sie unserer Ehe nie zugestimmt hatten.

Verdammt! Es ist so schwer, mich abzulenken.

Ich griff schnell nach meinem Handy, um Jayden eine Nachricht zu schreiben. „Hey, geht es dir gut? Ich habe gerade die Nachrichten über den Unfall gesehen und mache mir Sorgen. Bitte antworte so schnell wie möglich."

Ich saß auf der Kante meines Sitzes, meine Finger klopften nervös auf die Armlehne. Die Minuten verstrichen ohne Antwort. Ich scrollte gedankenverloren durch I*******m, in der Hoffnung, meine angespannten Nerven zu beruhigen. Kurze Zeit später schaute ich wieder nach, in der Hoffnung, dass Jayden vielleicht geantwortet hatte, aber da war nichts.

„Der Schneesturm hat sich verschlimmert, und es ist wahrscheinlich, dass es weitere Unfälle gegeben hat oder noch geben wird. Bitte bleiben Sie in Ihrem Haus, wo es sicherer ist. Zumindest für den Moment." Die Frau in den Nachrichten machte mich so nervös, dass meine Hände feucht wurden. Ich schaffte es, nach der Fernbedienung zu greifen, und schaltete die Nachrichten schnell aus.

„Papa wird bald zu Hause sein", sprach ich zu meinem ungeborenen Baby. „Ihm geht es gut. Vielleicht steckt er bei der Arbeit fest. Vielleicht hat er Probleme mit Fred. Aber ich bin sicher, es geht ihm gut."

„Dieser Schnee ist so verdammt verrückt!" Ich hörte eine Stimme und Schritte im Wohnzimmer. Erleichterung überkam mich.

Endlich war er zu Hause.

Ich stand schnell vom Sofa auf und ging mit einer Hand auf meinem Bauch auf ihn zu.

Lächelnd nahm ich ihm seine Tasche und Kleidung ab. „Wie war dein Tag?"

Er knöpfte sein Sakko auf, ohne mich überhaupt anzusehen. „Danielle, ich verhungere."

„Sofort", entgegnete ich und eilte in die Küche.

Minuten später saß ich ihm gegenüber am Esstisch. Ich beobachtete, wie er mit grimmiger Miene sein Essen aß.

„Warum schmeckt das so …" Er überlegte kurz, wie er es ausdrücken sollte, „… so beschissen. Hast du das gemacht?"

„Der Koch hat es zubereitet, bevor er in den Urlaub gefahren ist", erklärte ich. „Ich habe nur den Truthahn aufgewärmt. Ich konnte nicht viel tun … mit der Schwangerschaft."

Jayden sah langsam zu mir auf. Es war das erste Mal, dass er mich ansah, seit er vor einer halben Stunde hereingekommen war. Ich konnte die Kälte in seinen Augen sehen. „Ich arbeite fünfzehn Stunden am Tag, Danielle. Und trotzdem schaffst du es nicht, ein anständiges Essen zu machen."

Er stand vom Stuhl auf, ohne sein Essen kaum berührt zu haben. „Du bist keine gute Ehefrau", sagte er, seine kalten Augen auf mich gerichtet. „Das warst du nie. Du hast deine Tricks angewandt, um mich in diese Ehe zu bringen. Und jetzt wendest du sie an, um mich hier zu halten. Ehrlich, Danielle, ich habe das satt."

Ich sagte nichts. Obwohl ich erschöpft war, schlenderte ich in die Küche, um ihm etwas zuzubereiten.

Als ich das Hühnchen mit dem großen Küchenmesser in kleinere Stücke schnitt, schnitt ich mich versehentlich und stieß sofort einen Schrei aus: „Aua!" Ich fiel zu Boden, weil der Schmerz unerträglich war. Mein Finger blutete stark.

„Geht es dir gut?" fragte Jayden und eilte in die Küche. Ich hätte schwören können, dass ein bisschen Sorge in seiner Stimme lag.

Ich sah zu ihm auf, seine breite, nackte Brust, seine muskulösen Arme und sein Waschbrettbauch waren zu sehen. Er trug nur eine Boxershorts, die sich fest an sein Glied schmiegte. Ich fand mich dabei, ihn eine Weile anzustarren, mein Herz begann in meiner Brust zu pochen.

Gott, ich hasste mich selbst dafür.

Ich senkte den Kopf, um seinen meerblauen Augen auszuweichen, damit ich mich beherrschen konnte. „Mir geht's gut", sagte ich mit einer Stimme, die leiser war als ein Flüstern.

Ich hörte seine Antwort nicht sofort, aber ich wusste, dass er noch hier war. Wir hatten ein paar Pflaster direkt im Schrank neben ihm, also …

„Gut." Er drehte sich um und ging, ohne sich um meinen verletzten Finger zu kümmern. Dann verschwand er aus meinem Blickfeld.

Es war so dumm von mir zu denken, dass er mir mit der Wunde helfen würde.

Es war so offensichtlich, dass ihm nichts an mir lag, er kümmerte sich nur um mich wegen des Babys.

Ich war mit dem Kochen fertig und hatte das Essen auf dem Esstisch angerichtet.

Dann ging ich ins Schlafzimmer, um ihn zu holen. Ich blieb am Eingang stehen und beobachtete, wie er grinste. Was auch immer auf seinem Handybildschirm war, es machte ihn zu einem glücklichen Mann. Ich konnte nicht anders, als einen Stich der Eifersucht zu verspüren, während sich mein Magen zusammenzog. „Wo warst du heute Abend? Du bist so spät heimgekommen, Jayden. Es ist Weihnachten, um Himmels willen."

Er starrte nur auf seinen Bildschirm, als würde es mich nicht geben. Ich holte tief Luft und hörte mich selbst fragen: „Ist sie zurück?"

Sein Finger erstarrte für eine Sekunde.

Ich wappnete mich für das Schlimmste, schluckte schwer und beobachtete ihn aufmerksam.

Ich sah, wie das Lächeln aus seinem Gesicht verschwand und seine Miene sich verhärtete. Er brauchte einen Moment, um nachzudenken, ohne ein Wort zu mir zu sagen.

Augenblicke später griff er nach einem Dokument auf dem Tisch und reichte es mir. „Danielle,"

„Was ist das?" fragte ich und nahm es ihm ab. Meine Neugier war sofort geweckt, und ich riss es auf. Doch Sekunden später fühlte ich, wie mein Blut gefror und meine Hände zitterten.

„Ich habe dich wegen meiner Mutter geheiratet", sagte er ausdruckslos. „Jetzt, wo sie verstorben ist und die Frau, die ich wirklich liebe, zurückgekommen ist, ist es Zeit, dass wir getrennte Wege gehen. Ich will die Scheidung."

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