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Romane von joydudu44

Seine falsche menschliche Gefährtin

Seine falsche menschliche Gefährtin

ModernStarke weibliche HauptfigurWerwolfAlphaAnführerErbeCampusVertragseheGesicht schlagen
Mara Ellison ist eine ruhige Designstudentin, die ständig mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat und sich nichts sehnlicher wünscht, als ihr Studium abzuschließen und in Ruhe als freiberufliche Designerin zu arbeiten. Doch dann macht ihr Freund vor dem gesamten Campus mit ihr Schluss und bezeichnet sie als zu gewöhnlich und zu arm, um in seine Welt zu passen. Julian Voss, ein zurückhaltendes Finanzgenie und Erbe eines mächtigen Unternehmensimperiums, wird Zeuge der gesamten Demütigung. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist ein reinblütiger Alpha und der designierte Erbe eines verborgenen Werwolfsclans. In dem Moment, in dem er Mara nahekommt, verstummen seine rastlosen Instinkte. Als ihm klar wird, dass sie zum Ziel seiner gesamten Welt werden könnte, erklärt er sie vor allen zu seiner Freundin. Doch Mara weigert sich, gerettet oder wie ein Besitz behandelt zu werden. Stattdessen überarbeitet sie seinen sorgfältig ausgearbeiteten Vertrag eigenhändig und fügt klare Grenzen, ihre eigenen Bedingungen und ein Ablaufdatum von drei Monaten hinzu. Doch schon bald beginnen die Regeln zu verschwimmen. Als ein unberechenbarer Werwolf in einem überfüllten Korridor die Kontrolle verliert, gelingt es Mara – einem Menschen ohne eigene Pheromone –, Julian mit einer einzigen Berührung zu beruhigen. Nun ist der Clan auf sie aufmerksam geworden, und Julian verschweigt, was er in dem Augenblick gehört hat, als sich ihre Hände zum ersten Mal berührten. Er ist überzeugt, dass sie füreinander bestimmt sind. Mara hingegen hat lediglich einer vorgetäuschten Beziehung zugestimmt. Als Feinde, Beschützer und widerwillige Partner müssen sie entscheiden, ob ihre vorgetäuschte Romanze nur ein Schutzschild ist oder die gefährlichste Wahrheit, der sich einer von ihnen jemals stellen musste.
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Chapter: Kapitel 8: Regeln der Scheinbeziehung
Der Raum, den Julian ausgewählt hatte, lag im dritten Stock des Verwaltungsgebäudes, hinter einer Tür ohne Namensschild. Er enthielt einen langen Tisch, zwei Stühle und ein Fenster, das auf nichts als das Dach des Nachbargebäudes hinausging.Mara bemerkte, dass er die Tür hinter ihnen abgeschlossen hatte. Sie bemerkte, dass er sie zuerst angesehen hatte, als bitte er um Erlaubnis, und sie nickte kurz.„Ich dachte, das hier wäre ein Ort, an dem uns niemand belauscht“, sagte Julian.„Wegen des Rates.“„Wegen aller.“ Er legte eine Mappe auf den Tisch. Sie war dünner als die erste. „Unsere Vereinbarung reicht nicht mehr aus.“Mara setzte sich langsam. „Ich dachte, sie funktioniert.“„Für den Campus, ja. Für die Studenten sind wir ein Paar.“ Er hielt inne. „Aber meine Welt liest es anders. Als ich im Hof gesagt habe, was ich gesagt habe, war das nicht nur eine Beziehungsankündigung. In unserer Gesellschaft ist ein öffentlicher Anspruch eine Erklärung. Er stellt dich unter meinen Schutz und
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: Kapitel 7: Die Resonatorin
Mara versuchte, einen ganz normalen Morgen zu haben.Sie stand um sechs Uhr auf, kochte Kaffee und setzte sich an ihren Schreibtisch, an dem die Designaufgabe für Freitag auf sie wartete: eine Markenidentität für eine fiktive Buchhandlung, sechs Seiten, drei Schriftstudien. Es war genau die Art von Problem, die sie verstand. Sie skizzierte, bis ihre Hand krampfte, und sagte sich, dass letzte Nacht nichts passiert war.Es hielt bis zu dem Moment, in dem sie den Hörsaal betrat.Ein Mädchen am Gang blickte auf, als Mara vorbeiging, und sah dann sehr schnell wieder weg. Zwei Plätze weiter verstummte ein Junge mitten im Satz. Es war nicht die Art von Schweigen, die sie von dem Klatsch dieser Woche kannte, sondern etwas Seltsameres.Dann, im Korridor nach der Vorlesung, blieb ein großer Student in einer grünen Jacke abrupt vor ihr stehen.Er sah nicht in ihr Gesicht. Er atmete langsam ein, und zwischen seinen Brauen bildete sich eine Falte, als suche er nach einem Wort, das nicht da war.„E
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: Kapitel 6: Die Wahrheit über Werwölfe
Mara lachte.Es klang falsch, dünn und brüchig, und hallte von den Wänden des leeren Korridors zurück. Julian rührte sich nicht.„Ein Werwolf“, wiederholte sie.„Ja.“„Also einer, der den Mond anheult. Mit Silberkugeln und allem.“„Weniger dramatisch.“ Seine Stimme war leise. „Aber ja.“Sie starrte ihn an, und der Abend lief in grellen, ungewollten Bruchstücken noch einmal vor ihr ab: Tobias' gelb aufblitzende Augen, die Laternen, die in windstiller Luft schwankten, Studenten, die in die Knie gingen, als hätte jemand ihre Fäden durchtrennt. Das Gewicht, das auf ihrer Lunge gelastet hatte. Das Gold in Julians Augen vor wenigen Minuten.Nein, dachte sie. Dafür gibt es eine Erklärung.Und dann, weil sie Mara war und Mara es hasste, bevormundet zu werden:„Du machst das, um mir Angst einzujagen“, sagte sie. „Du willst, dass ich deine Regeln befolge, und du glaubst, mit einer Monstergeschichte geht das schneller als mit der Wahrheit.“Etwas huschte über sein Gesicht. „Wenn ich dir Angst ma
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-05
Chapter: KAPITEL 5: DAS GEHEIMNIS UNTER SEINER HAUT
Mara fand ihn an diesem Abend im selben privaten Lernraum und machte sich nicht einmal die Mühe anzuklopfen.„Ein Student hat mir gesagt, dass ich keine Ahnung habe, was du wirklich bist“, sagte sie. „Ich möchte, dass du mir sagst, dass er sich irrt.“Julian blickte von seinem Laptop auf. Für einen Augenblick huschte etwas über sein Gesicht, das sie nicht deuten konnte. Es war keine Schuld. Es war eher eine Art Resignation.„Er liegt nicht ganz falsch“, sagte Julian.Mara schloss die Tür hinter sich. „Dann fang an zu reden.“Er klappte den Laptop zu und schwieg einen langen Moment. Wie immer wählte er seine Worte mit Bedacht.„Diese Universität ist nicht das, was sie zu sein scheint“, begann er. „Viele der Menschen hier leben nach Regeln, denen du noch nie begegnet bist. Sie haben ihre eigene Ordnung und ihre eigenen Konsequenzen. Aufgrund meiner Position bin ich dafür verantwortlich, diese Regeln aufrechtzuerhalten.“„Wessen Regeln? Und was für eine Position?“„Ich kann dir heute Abe
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-02
Chapter: Kapitel 4: Seine Freundin – für alle sichtbar
Julian wartete um 8:40 Uhr am Osttor, genau wie vereinbart, und hielt sich dabei ganz bewusst von ihrem Apartment fern.Das fiel Mara als Erstes auf. Regel drei funktionierte.Als Zweites bemerkte sie die Blicke.Sie begannen am Tor und breiteten sich wie eine Welle über den Innenhof aus: Köpfe drehten sich, Gespräche verstummten, Handys wurden gehoben und wieder gesenkt, als könnten die Leute sich nicht entscheiden, ob sie filmen oder lieber so tun sollten, als würden sie nicht hinschauen. Mara schob die Zeichenmappe höher auf ihre Schulter und versuchte, wie jemand auszusehen, der gut geschlafen hatte.„Guten Morgen“, sagte Julian.„Morgen.“ Sie veränderte ihren Griff. Ein Stapel aufgezogener Präsentationstafeln, eine Rolle mit Zeichnungen und eine Tasche voller Materialien zogen schwer an ihren Armen. „Du bist früh dran.“„Du trägst zu viel.“„Ich komme schon zurecht.“„Das weiß ich.“ Er streckte ihr eine Hand entgegen, die Handfläche nach oben, ohne nach ihren Sachen zu greifen. „
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-02
Chapter: Kapitel 3: Eine Beziehung auf dem Papier
Der private Lernraum befand sich im vierten Stock des Finanzgebäudes, hinter einer Tür, für die man eine Schlüsselkarte benötigte, von deren Existenz Mara bisher nicht einmal gewusst hatte.Sie hatte dem Treffen zugestimmt, weil sie eine Erklärung wollte. Sie wollte wissen, warum der unnahbarste Mann des gesamten Campus ihren Nachmittag mit einem einzigen Satz auf den Kopf gestellt hatte und weshalb er behauptet hatte, ihr Leben würde nie wieder gewöhnlich sein.Mit einer Mappe hatte sie allerdings nicht gerechnet.Julian schob sie über den Glastisch, noch bevor sie sich überhaupt hingesetzt hatte. Darin befanden sich vier ordentlich getippte Seiten und ein Stift, der oben daran befestigt war.„Was ist das?“„Eine Vereinbarung.“Mara sah ihn an. Er erwiderte ihren Blick, so gefasst wie immer, die Ärmel akkurat hochgekrempelt, als käme er geradewegs aus einer Vorstandssitzung und nicht aus den Nachwirkungen einer öffentlichen Szene.„Ich habe um eine Erklärung gebeten“, sagte sie.„Das
Zuletzt aktualisiert: 2026-11-02
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